Shisha-Verbot an den Aasee-Terrassen

Wasserpfeife, E-Shishas und E-Zigaretten werden vor allem bei Jugendlichen immer beliebter. Doch außer noch nicht geklärter gesundheitlicher Bedenken, gibt es leider im Umfeld der Nutzer oft gewaltigen Ärger.

So nun auch am Aasee. Wegen zunehmender und anhaltender Verunreinigungen an den Aasee-Terrassen verhängt die Stadt Münster dort jetzt ein Shisha-Rauchverbot ab morgen, (Freitag 27.07.2018). Auch wenn es für Viele wie ein verspäteter Aprilscherz kling, es ist keiner!

„Die Aasee-Terrassen stehen allen Bürgern und Besuchern unserer Stadt zur Verfügung, jeder soll sich hier wohlfühlen können. Die starke Inanspruchnahme der Aasee-Terrassen für das Shisha-Rauchen in den letzten Monaten und die damit einhergehende Verunreinigung der Terrassen verleidet vielen den Besuch. Vom jetzt ausgesprochenen Verbot, dort Wasserpfeifen zu rauchen, erwarte ich eine Verbesserung der Situation“, begründet Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer das städtische Vorgehen. Verstößen werde konsequent nachgegangen.

Die Aasee-Terrassen sind seit ihrer Fertigstellung vor rund zehn Jahren ein attraktives Freizeitareal, das vielen Menschen als Erholungs- und Aufenthaltsrefugium dient: Hier verbinden sich Aktivitäten in Sport, Kultur, Freizeit und Gastronomie.

In den letzten Wochen wandten sich allerdings vermehrt Anwohner, Betreiber der dortigen Gastronomie und Besucher der Aasee-Terrassen an das Ordnungsamt und beschwerten sich über eine zunehmende Verschmutzung der steinernen Terrasse und der hölzernen Sitzflächen. Es ist deutlich zu erkennen, dass das nach dem Shisharauchen entstehende Schmutzwasser aus den Wasserpfeifen an etlichen Stellen auf die steinernen und hölzernen Bereiche gegossen wurde und dort massive Spuren hinterlassen hat.

Diese Flecken sind nur schwer oder gar nicht zu entfernen, so dass dauerhafte Verunreinigungen der Aasee-Terrassen zu befürchten sind. Dies gilt auch für Oberflächenverfärbungen durch Shishakohle. Der Kommunale Ordnungsdienst, aber auch die Polizei, wird die Aasee-Terrassen verstärkt kontrollieren und bei Verstößen Platzverweise gegen einzelne Personen aussprechen. Vor Ort weisen zudem Schilder auf die neue „Spielregel“ hin. „Wir appellieren an alle Besucherinnen und Besucher der Aasee-Terrassen und der Grünflächen rund um den Aasee, Verschmutzungen zu vermeiden und gegenseitig Rücksicht zu nehmen“, so Michael Thomas vom Ordnungsamt.