Workshop Straßenbaustellen

Straßenbaustellen nerven: die Anwohner, die Verkehrsteilnehmer, aber auch die Planer und die Verantwortlichen. Sie verursachen Staus und machen Dreck. Für Planer und Ingenieure bringt das komplexe Management einer Baustelle umso mehr Stress, je ärgerlicher Verkehrsteilnehmer und Anwohner sind. Um die seit vielen Jahren praktizierte Baustellen-Kommunikation weiter zu verbessern, hatte das Tiefbauamt zu einem Workshop eingeladen.

Mehr als 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Interessenverbänden und Verwaltung beschäftigten sich intensiv mit der Thematik. Sie hatten die Aufgabe, aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Anwohner, Lieferanten, Pendler, ÖPNV-Nutzer, Politiker, Bauleiter, Autofahrer und Radfahrer die Anforderungen an eine umfassende Baustellen-Kommunikation zu erarbeiten.

In den Arbeitsgruppen wurden unterschiedlichste Wünsche an eine solche Kommunikation geäußert und diskutiert. Ergebnis waren zahlreiche Ideen und Anregungen. Aus der Sicht des Tiefbauamtes konnte aber auch festgestellt werden, dass davon vieles bereits heute umgesetzt wird.

Als wichtig für die Verbesserung der Baustellenkommunikation wurde in fast allen Arbeitsgruppen eine umfassende Übersicht über geplante und bestehende Baustellen genannt, die auch im Internet einsehbar sein soll. Dazu müssen Informationen von etlichen Dienststellen und Firmen, die teils parallel und teils nacheinander auf einer Baustelle tätig sind, zusammengeführt und gebündelt werden. Das Tiefbauamt wird diese komplexe Aufgabe in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken und den Telekommunitionsunternehmen anpacken. Tiefbauamt-Leiter Michael Grimm: „Der Workshop hat sich gelohnt, die Beiträge der Teilnehmer aus den verschiedensten Bereichen waren sehr hilfreich.“