Tagesarchive: 25. Januar 2019

Roberto Blanco besucht buddhistische Pagode

Zurzeit ist ein Mann mit 62 Jahren Bühnenerfahrung in Münster zu Gast. Er soll am Sonntag beim karnevalistischen Tennengericht angeklagt werden. Sein Bekanntheitsgrad liegt sogar über dem von Bundeskanzlerin Angela Merkel, und darauf ist er zu Recht sehr stolz, erklärt er uns gegenüber in einem exklusiven Interview, während er gemeinsam mit seiner Frau „Luzandra„ und dem Abt der Pagode Phuong Quang, der traditionellen Teezeremonie folgt. Diese sehr ehrenvolle Teezeremonie bereitet den Genuss nach sehr genauen Regeln, die der ehrenwerte Abt nur wenigen Gästen zu Teil kommen lässt.

Die besonderen Gäste konnten die einzelnen Schritte dieser Zeremonie genießen und dem besonderen Geschmack des Sumatra Oolong – Getränks in sich aufnehmen, dabei handelt es sich nicht einfach um das servieren von Tee bei dem ehrenvollen Abt, sondern vielmehr um eine Kunst, die im Laufe der Jahrhunderte vervollkommnet wurde. Wichtig ist der Weg zur inneren Mitte, der genau über diese hingebungsvoll durchgeführte Zeremonie führen soll.

Der nun 81-jährige Gast, Roberto Zerquera Blanco, wie er mit richtigen Namen heißt, hatte sich gut auf den Besuch der Stadt vorbereitet, in der er rund 30 Jahre zuvor, bei der großen Roberto Blanco Show, in den 80-zigern eine unglaubliche Einschaltquote von 49 Prozent erreichte. So war es ihm ein inneres Bedürfnis, den durch viele Medienberichte bekannten Phuong Quang Tempel kennen zu lernen.

Doch dies erwies sich als schwierig, da die Vorbereitungen zum Neujahrsfest, am 10.Februar, in vollem Gang sind. Der Ort der Feierlichkeiten bestand quasi aus einer Baustelle. Der Abt der buddhistischen Pagode in Münster, war jedoch von der Anfrage des weltweit berühmten Gastes so beeindruckt, dass er sich zweieinhalb Stunden von den aufwendigen Vorbereitungen löste und sich die Zeit für eine Führung, nebst der schon erwähnten Teezeremonie, nahm. Der wissbegierige Künstler hatte viele Fragen und bekam noch mehr Antworten.

Und wer schon einmal Teil dieser Zeremonie werden durfte, weiß wie anstrengend über zwei Stunden auf dem Boden, im Schneidersitz, werden können. Und so war das Ehepaar Blanco erfreut über die Führung durch das beeindruckende Pagodengelände, nebst Ruheraum, Küche und verschiedener Altäre. Selten musste sich der Künstler aus einer Umgebung losreißen, in der er sich so wohl gefühlt hat.

Zum krönenden Abschluss, gab es für den Schwarm der Frauenherzen, ein A-Capella Konzert unter freiem Himmel, umgeben von Schneeflocken und behütet von der über drei Meter hohen Buddha-Statue. Zu den Klängen von „Ein bisschen Spaß muss sein“, stimmten alle Frauen mit ein und bewiesen einmal mehr, wie viele Menschen seine Texte kennen und lieben, sowie den weltweiten Bekanntheitsgrad des großen schwarzen Mannes, mit der unglaublichen Stimme. Der unzweifelhaft zu den letzten noch lebenden Entertainment – Dinosauriern der Welt, gehört.

Applaus und Autogrammkarten und die Verabschiedung von den herzlichen Vietnamesen, machten den Nachmittag perfekt. Doch zuvor nahm er dem Abt Thich Minh Thong, das
Versprechen ab, bei seinem nächsten Besuch ein gemeinsames Lied zu singen.

Außerhalb der Pagode gestand er uns, er würde gern öfter an diesen Ort zurückkehren. Und auch seine Frau war gerührt von diesem nicht alltäglichen Erlebnis und verschwand glücklich mit Ihrem Ehemann.

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