Bei Verkehrskontrolle von Straßenbahn überfahren

– Es ist eine nächtliche Verkehrskontrolle mit weitreichenden Folgen. Als der Polizist Frank Lorenz (Roeland Wiesnekker) den jungen Mann auffordert, aus seinem Auto auszusteigen, sieht der nur noch einen Ausweg: Pascal Pohl flieht. Er rennt auf die nahen Bahngleise. Nur wenige Sekunden später ist er tot – überfahren von einer Straßenbahn. Doch was auf den ersten Blick aussieht wie ein tragischer Unfall, weitet sich aus zu einem undurchsichtigen Rachefeldzug. Denn offensichtlich war die Russenmafia hinter dem jungen Drogendealer her, weiß der in der Szene gut vernetzte Lorenz. Max Ballauf und Freddy Schenk übernehmen die Ermittlungen …

Zweifelsfrei gab es an den letzten Tatorten in den vergangenen Monaten viel Kritik zu üben. Mal wurde die Polizei als bestechlich dargestellt, mal vollkommen hilflos. An diesem Sonntag tritt wieder das Team aus Köln auf die Bildschirme. Und damit nicht nach der Ausstrahlung wieder hunderte Menschen sagen, sie hätten von nichts gewusst, hier nun eine eindeutige Empfehlung. Der Tatort „weiter – immer – weiter“, ist ein Film, an dem nur wenig auszusetzen ist, auch wenn die Handlung zeitweise etwas Dünn erscheint.

Er zeigt den Polizeialltag wie er von vielen nicht Wahr genommen wird. Eine erstklassig ausgearbeitete Story und glaubwürdige Darsteller, bilden einen Tatort-Meisterwerk, wie es nur noch selten zu sehen ist. Der Film überrascht, wie kaum ein anderer.

Neben den Hauptakteuren mit einem großartigem Roeland Wiesnekker, finden sich Joe Bausch alias Rechtsmediziner Dr. Roth und Roland Riebeling, er spielt Norbert Jütte, den neuen Assistenten von Ballauf und Schenk. In weiteren Gastrollen zu sehen sind Laina Schwarz, Vladimimir Burlakov, Vincent Redetzki, Jevgenij Sitochin, Annette Paulmann, Katerina Medvedeva u.v.a.


Sendetermin:
Sonntag (ARD / 06.01.2019 / 20.15 Uhr)


Bild: WDR/Martin Valentin Menke