Mithilfe bei der Fahndung

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Bielefeld bitten die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung nach einem 31-jährigen Häftling der Justizvollzugsanstalt Werl.

Der 31-jährige Daniel Vojnovic war am Mittwoch, 20.03.2019, bei einem privaten Besuch in Bad Salzuflen geflüchtet. Hierzu entwendete er das Fahrzeug seiner Eltern, einen silbernen Opel Zafira mit dem Kennzeichen LIP-NV 102. Die sofort eingeleiteten, intensiven Fahndungsmaßnahmen der Polizei haben bislang nicht zur Festnahme des Geflüchteten geführt.

Daniel Vojnovic ist circa 185cm groß, von kräftiger Statur, mit kurz rasiertem Haupthaar und einem Vollbart. Zuletzt war er mit einer braunen Lederjacke, einer blauen Jeanshose und hellen Schuhen bekleidet.

Die Polizei Bielefeld hat die Maßnahmen rund um die Flucht des Häftlings übernommen, weil das Ursprungsverfahren im Jahr 2014 für die verhängte Haftstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung beim Polizeipräsidium Bielefeld bearbeitet wurde.

Die Polizei empfiehlt, den Flüchtigen nicht anzusprechen, sondern bei Antreffen sofort den Notruf 110 zu wählen. Hinweise zum Aufenthaltsort nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.


– Der Aufenthalt des 31-jährigen Häftlings der JVA Werl, Daniel Vojnovic, der am vergangenen Mittwoch, 20.03.2019, bei einem privaten Besuch in Bad Salzuflen geflüchtet war, ist weiterhin unbekannt. Hinweise aus der Bevölkerung haben bislang nicht zur Ergreifung des Flüchtigen geführt. Hinweise zum Aufenthaltsort erfolgten nicht nur aus dem regionalen Bereich, sondern auch aus anderen Bundesländern.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei Bielefeld gibt es keine – in der Öffentlichkeit diskutierte – sogenannte “Todesliste”. Auch haben sich bisher keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass Daniel Vojnovic Hilfe bei seiner Flucht erhalten hat.

Die Polizei trifft Schutzmaßnahmen bei Personen, für die nach Bewertung sämtlicher Fakten eine Gefährdung nicht ausgeschlossen werden kann. Weitere Angaben zu den Personen sowie zur Art und Dauer der Schutzmaßnahmen macht die Polizei Bielefeld nicht.

Die Polizei Bielefeld hatte die Maßnahmen rund um die Flucht am Donnerstag, 21.03.2019, von der Polizei Lippe übernommen, weil das Ursprungsverfahren im Jahr 2014 für die verhängte Haftstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung beim Polizeipräsidium Bielefeld bearbeitet wurde.