Die Goldenen Zwanziger in Münster

– Beim nächsten Mittwochstreff am 5. Juni im Stadtmuseum nimmt Dr. Alfred Pohlmann die Goldenen Zwanziger Jahre in den Blick. Sie erlebten jüngst mit der Fernsehserie “Babylon Berlin” einen echten Medienhype und erschienen als ein einziger Sumpf aus Drogen, Korruption und Extremismus. Wie aber verlief diese Ära in Münster?

Vom Sündenbabel konnte im Westfälischen keine Rede sei. In seinem Vortrag “Die Goldenen Zwanziger Jahre. Münster auf dem Weg zur Großstadt” berichtet Dr. Alfred Pohlmann von einer aufstrebenden Provinzhauptstadt, die den Ausbau von Aasee, Universitätsklinik und Ringstraße vorantrieb. In die Zukunft wiesen auch die Planungen für einen Rundfunksender und einen Großflughafen. Bauten aus den 1920er Jahren, wie zum Beispiel der Rosenhof an der Schlaunstraße, errichtet vom Architekten Alfred Hensen, prägen heute das Bild der Stadt.

Der Vortrag beginnt um 16.30 Uhr (fünf / drei Euro). Der Treffpunkt ist am 5. Juni, im Museumsfoyer.


Foto: Alfred Pohlmann.