Zusammenhalten in unseren Städten

Nun ist es schon wieder zwei Jahre her, dass Oberbürgermeister Markus Lewe aus Münster, zum Präsidenten des Deutschen Städtetages gewählt wurde. Vom 4. bis 6. Juni 2019 tagt in Dortmund, unter dem Motto „Zusammenhalten in unseren Städten“, die Hauptversammlung des Deutschen Städtetages. Rund 1300 Delegierte und Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet werden zu der großen Kommunalveranstaltung erwartet, die alle vierundzwanzig Monate stattfindet.

Bei dem Treffen werden wichtige Themen, die die Städte und Kommunen in Deutschland bewegen, besprochen, und ein neues Präsidial-Oberhaupt gewählt, welches dann den Deutschen Städtetag bis zur nächsten Wahl im Jahr 2021 führt. Damit das unparteiische Gleichgewicht erhalten bleibt, muss das nächste Oberhaupt einer anderen großen Volkspartei angehören, als das Derzeitige.

Im Rahmen der Hauptversammlung werden wichtige städtische Themen, wie der gesellschaftliche Zusammenhalt, die Verkehrswende hin zu nachhaltiger Mobilität, und zentrale Fragen rund um den Wohnungsbau, besonders der Mangel an bezahlbarem Wohnraum in wachsenden Städten, behandelt. Ebenfalls behandelt werden sollen die Herausforderungen des Klimaschutzes und die notwendigen Anpassungen an den Klimawandel. Auch die jüngsten Entwicklungen zum Thema Grundsteuer, die mit 14 Milliarden Euro eine der wichtigsten Einnahmequellen der Kommunen ist, stehen auf der Tagesordnung.

An der Hauptversammlung nehmen teil, der Präsident des Deutschen Städtetages Oberbürgermeister Markus Lewe aus Münster, der Vizepräsident des Deutschen Städtetages Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly aus Nürnberg, der gastgebende Oberbürgermeister Ullrich Sierau aus Dortmund, sowie der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages Helmut Dedy und seine Stellvertreterin, Finanzdezernentin Verena Göppert.

Als prominenteste Gäste sprechen, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 5. Juni, und der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen Armin Laschet. Städtetagspräsident Markus Lewe (Bild l.) wird im Anschluss an die Rede des Bundespräsidenten (Bild r.) sprechen.