Markus Weber wechselt zur Stadt Münster

– In der Stadtverwaltung Telgte kündigt sich ein personeller Wechsel in der Führungsebene an. Markus Weber, seit gut einem Jahr Fachbereichsleiter für das Ressort Planen, Bauen und Umwelt der Stadt Telgte, wird zum 1. November zur Stadt Münster wechseln. Damit steht für Rat und Verwaltung die Suche nach einer neuen Fachbereichsleitung wieder ganz oben auf der Tagesordnung, über die Besetzung dieser Stelle entscheidet der Rat.

„Den Weggang von Markus Weber aus der Führungsebene der Verwaltung bedauere ich außerordentlich“, so Bürgermeister Wolfgang Pieper in einer ersten Stellungnahme, denn der Fachbereichsleiter sei fachlich und persönlich eine große Bereicherung für die Stadt. „Für ihn persönlich kann ich diesen Schritt in eine deutlich größere Stadtverwaltung dennoch nach-vollziehen, und ich wünsche ihm im neuen Betätigungsfeld im Planungsamt der Stadt Münster viel Erfolg.“ Der Bürgermeister hat bereits die Fraktionsvorsitzenden und die Ratsmitglieder über den bevorstehenden Leitungswechsel im Fachbereich 6 und über das jetzt erforderliche Ausschreibungsverfahren informiert.

Markus Weber selbst unterstreicht, dass er gerne bei der Stadt Telgte gearbeitet hat. Die Möglichkeit, in seine Heimatstadt zu wechseln und dort mit dem Schwerpunkt Stadtplanung zu arbeiten, sei für ihn ausschlaggebend gewesen, sich zu bewerben: „Diese Chance musste ich ergreifen, auch wenn es mir für die Stadt Telgte und insbesondere für die Kolleginnen und Kollegen in meinem Fachbereich und in der Fachbereichsleitungsrunde leidtut.“

Markus Weber war im Juli letzten Jahres als Nachfolger für den langjährigen Fachbereichsleiter Reinhold Ginski von der Stadt Recklinghausen zur Stadtverwaltung Telgte gekommen. Sein für November vorgesehener Wechsel ins Planungsamt der Stadt Münster fällt in eine Zeit hoher Anforderungen und wichtiger Planungsprozesse bei der Stadt Telgte. Neben der Entwicklung von Kita-Standorten sind darunter die Bauleitplanungen für das Baugebiet „Telgte-Süd“, für das Gemeindehaus Raestrup, die Erschließung für „Lütke-Esch II“ in Westbevern-Dorf, der Start für ein Stadtentwicklungskonzept, die Weiterentwicklung der stadtnahen Emsaue und des Dümmertparks, die Forcierung der Klimaschutzstrategie und Einiges mehr.