Rettungswagen massiv ausgebremst

– Ein Rettungswagen im Einsatz ist am Mittwoch (31.Juli, gegen 14 Uhr) auf der A43 Fahrtrichtung Ruhrgebiet zwischen den Anschlussstellen Nottuln und Dülmen-Nord vom bislang unbekannten Fahrer eines weißen Kastenwagens aufgehalten und zu einem Bremsmanöver gezwungen worden. Die Polizei ermittelt wegen Nötigung im Straßenverkehr. Ein Rettungsassistent hat sich das Kennzeichen des Kastenwagens notiert und Anzeige erstattet. Der Rettungswagen der Rettungswache Nottuln war wegen eines internistischen Notfalls zu einem Einsatz in Dülmen gerufen worden und fuhr mit Blaulicht und eingeschaltetem Martinshorn auf die A43.

Kurz darauf stoppte der weiße Kastenwagen aus Frankfurt die zügige Fahrt auf der linken Spur, ließ den Rettungswagen nicht vorbei, obwohl der RTW-Fahrer zwischenzeitlich zu Blaulicht und Martinshorn noch die Lichthupe betätigte. Anstatt nach rechts zu fahren wurde der Mercedes Sprinter sogar langsamer. Etwa einen Kilometer vor der Ausfahrt Dülmen-Nord zog der Kastenwagen dann doch auf die rechte Spur. Der RTW beschleunigte, um vorbeizukommen. Da zog der Sprinter unvermittelt wieder nach links und zwang den RTW-Fahrer zu einer scharfen Bremsung, die Fahrer und Beifahrer in die Gurte drückte. Der Mercedes beschleunigte und der Rettungswagen nahm die Ausfahrt, um zum Einsatzort zu kommen.