Stadtregion Münster – Treffen der Bürgermeister

In ihrem jüngsten Treffen der Stadtregion Münster im September haben die Bürgermeisterin und die Bürgermeister der zwölf beteiligten Städte und Gemeinden die weitere Professionalisierung und Verstetigung der Zusammenarbeit über die Stadtgrenzen hinaus bekräftigt. Im sogenannten „stadtregionalen Kontrakt“ werden dazu die Inhalte und Verfahrensschritte festgehalten, die nun bis Ende des Jahres in den zwölf Räten der Mitgliedskommunen beraten und beschlossen werden sollen. Neben einer Stärkung der Geschäftsstellenarbeit soll insbesondere die Ebene der Politik besser und kontinuierlich in den Entwicklungsprozess einbezogen werden. Diesem Ziel dient ein stadtregionaler Beirat, in den die Umlandgemeinden jeweils drei, die Stadt Münster sieben Ratsmitglieder als „Botschafter“ entsenden sollen. Der Beirat soll zweimal jährlich tagen und die stadtregionalen Themen auf die Ebene der Räte transportieren.

hinten v.l.n.r.: Planungsdezernent Denstorff (Münster), BM Grohmöller (Havixbeck), BM Täger (Senden), Geschäftsführer Stadtregion Weigt (Münster), BM Paus (Altenberge), BM Vennemeyer (Greven), BM Grawunder (Drensteinfurt) —— unten v.l.n.r.: BM Seidel (Everswinkel), BM Risthaus (Ascheberg), BM Pieper (Telgte), BM Annen (Ostbevern), BM Mahnke (Nottuln), OB Lewe (Münster).

Daneben sind auch Veranstaltungsformate vorgesehen, die sich an alle Mitglieder der zwölf Stadträte richten. Inhaltlich zielt die stadtregionale Zusammenarbeit auf die Themen Siedlungsentwicklung und Mobilität. Vor dem Hintergrund der Klimadebatte wird eine klimagerechte Entwicklung von Baugebieten und ein schonender Umgang mit der Fläche ebenso angegangen wie die Planung und Realisierung von alltagstauglichen Velorouten, die einen Teil der Verkehre auf schnelle Radewegeverbindungen lenken sollen.


Bild: Britta Roski