Pilgerwege – “Persönlicher Austausch immer noch am wertvollsten”

Auf Einladung der Altertumskommission für Westfalen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) kamen am Samstag (26.10.) im LWL-

Vereine, Kommunen und Ehrenamtliche kümmern sich um die westfälischen Jakobswege.
Foto: LWL

Landeshaus in Münster rund 60 Pilgerinteressierte zusammen, um sich im Rahmen eines Workshops zu den Wegen der Jakobspilger in Westfalen auszutauschen. Ideenaustausch, Vernetzung sowie eine verbesserte Kommunikation von amtlichen und ehrenamtlichen Akteuren rund um die Wege waren die Ziele der Veranstaltung.

Bereits zum vierten Mal fand der Workshop zu den Wegen der Jakobspilger in Westfalen statt. Die Teilnehmenden des Workshops, sowohl Ehrenamtliche als auch Personen aus den Bereichen Touristik und Gastronomie, kamen aus ganz Westfalen, aber auch aus Niedersachsen und dem Rheinland zusammen. “In einem Prozess, den die Altertumskommission angestoßenen hat, bringen sich hier zahlreiche Akteure aus der Region ein und stellen gemeinsam eine Forschungs- und Vermittlungsleistung auf die Beine, die einzelne Institutionen alleine nicht leisten können”, sagte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. “Bei allen digitalen Kommunikationsmöglichkeiten ist der persönliche Austausch immer noch am wertvollsten.”

Damit Pilger die westfälischen Jakobswege in Richtung Santiago de Compostela fortdauernd nutzen können, kümmern sich Vereine, Kommunen und zahlreiche Ehrenamtliche um Unterkünfte, Stempelstellen, Stelen und Aktionen für die Pilger. Um die ehrenamtliche Arbeit zu würdigen und zu unterstützen, bot der Workshop verschiedene Vorträge und zahlreiche Gesprächsmöglichkeiten zur Verbesserung der Infrastruktur und Vernetzung der Helfer. “Wir halten diese Veranstaltung für sehr wichtig, um die Pilgerwege durch Westfalen lebendig zu halten und entlang der Wege und in Westfalen allgemein eine Plattform zum Ideenaustausch, zur Diskussion und zur Vernetzung zu bieten”, sagte Dr. Aurelia Dickers als Vorsitzende der Altertumskommission.


Titelbild: Mirko Kaminski


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