Das Jahr der Ratte hat begonnen

Am vergangenen Sonntag begann in vielen asiatischen Ländern das Jahr der Ratte.

Da Münster auch über eine sehr bedeutende Pagode verfügt und diese mehrere Tausend Gläubige zu den asiatischen Feiertagen versorgt, haben traditionell am Wochenende wieder die Menschenmassen des Münsterlandes an den Loddenbüschen 25, und einige Milliarden Menschen auf der ganzen Welt das chinesische Neujahrs-Fest gefeiert. Die Feierlichkeiten dauern in der Regel mehrere Tage an und enden erst mit dem Laternenfest im Februar.

Daher wünschen wir erneut in diesem Jahr „Ein frohes neues Jahr“ bzw. „Chúc mừng năm mới“ Im asiatischen Glaubensumfeld bringt das Neujahrsfest unzählige Hoffnungen, sowie Glück und erfüllte Wünsche.  Wie in jedem Jahr lud die Pagodengemeinschaft zusammen mit dem ehrenwerten Abt Tich Minh Thong ausgewählte Personen des Münsterlandes zu den friedvollen Neujahrszeremonien am Stammhaus der Phuong Quang Pagode ein.

Hier wurden den Ehrengästen die authentischen Neujahrsrituale sowie der traditionelle Löwentanz, das Neujahrsfeuerwerk sowie der Schlag der großen Ritualglocke und Glücksgeschenke zuteil. Nach dem Abschluss der Zeremonie begann das große Festmahl mit landestypischen Speisen und Getränken. Bürgermeister Peter Vennemeyer aus Greven, war zum wiederholten Mal dabei, und findet die Menschen in der Pagode umwerfend weltoffen und mag das friedvolle Miteinander der verschiedenen Kulturen.  Das Ehepaar Suchy von der Eventagentur GS aus Bielefeld, war über die gebotene Gastfreundschaft und die umwerfende Dekoration schwer beeindruckt,”Es fühlt sich an, wie ein echter Urlaubstag in Vietnam.”

Auch Stadtwerke Geschäftsführer Frank Gräfken war von den Feierlichkeiten sehr beeindruckt und versprach mit einem Team erneut vorbeizukommen, um wichtige Aspekte der  energieeffizienten Arbeitsweise mit den Mitgliedern der Pagode zu besprechen. Künstlerin Ingrid Hagen nahm ebenfalls die Gelegenheit beim Schopf und stellte ihre Junge Münsterländer Friedensherde vor. Ein blaues mitgebrachtes Lamm der Herde bescherte der Künstlerin enorme Aufmerksamkeit und viele Fragen.

  So konnte sie zum Ende der Veranstaltung für den Sinn Ihrer Blauschäferei-Aktion „Alle sind gleich – Jeder ist wichtig! “, werben. Wer sich für die „Junge Münsterländer Friedensherde“ interessiert oder gar Pate werden mag,  kann unter der Webseite: www. kloster-metelen.de, weitere Informationen abrufen.  Bürgermeisterin Karin Reismann hatte sich schon im ersten Augenblick in das farbenprächtige Lamm verliebt.  

Das Team der Münster-Journal Redaktion bemüht sich erfolgreich bereits im achten Jahr um eine Landes- und Sprachübergreifende Verbindung der Kulturen. So „Heidi Auf der Landwehr“, wir können voneinander so viel Lebens- und Liebenswertes lernen, verbinden und weitergeben. Die Chance bietet sich jetzt und hier, warum also unnötig lange warten? Fotograf Bernard De Marie aus den Niederlanden, hätte gern eine Fotosession mit dem Bürgermeister “Onno Van Feldhuizen” hier veranstaltet, jedoch konnte der viel beschäftigte Bürgermeister aufgrund einer unaufschiebbaren  Terminkollision nicht nach Deutschland kommen. De Marie war von der liebevollen Farbenpracht und den Pagoden Mitgliedern schlicht überwältigt.

Diese freundlichen Menschen machen den Einstieg für jede Person einfach und geben jede Unterstützung die benötigt wird. Hemmschwellen sind in dieser offenen Kultur tatsächlich vollkommen unnötig.

An jedem Sonntagnachmittag steht die Pagode in Münster für Interessierte offen und lädt zu einem Besuch ein. Landestypische Spezialitäten können dann für eine kleine Spende, direkt hier genossen werden. Eine Anmeldung hierfür ist nicht erforderlich.