Radar, Blitzer, Polizei - Münster Journal

Geschwindigkeitskontrollen

Die Straßenverkehrsabteilung des Kreises Coesfeld weist vorab darauf hin, dass sie in der kommenden Woche in verschiedenen Orten die Geschwindigkeit kontrollieren wird. Hier die Übersicht mit Straßenbezeichnungen:

  • Montag (30. März 2020) in Nottuln: Münsterstraße, Daruper Straße
  • Dienstag (31. März 2020) in Rosendahl: L 580 (Darfeld), L 571 (Osterwick)
  • Mittwoch (01. April 2020) in Coesfeld: Daruper Straße, Dülmener Straße
  • Donnerstag (02. April 2020) in Nordkirchen: Münsterstraße, Bahnhofstraße
  • Freitag (03. April 2020) in Olfen: Borker Landweg, Lützowstraße
  • Samstag (04. April 2020) in Billerbeck: L 577.

    Eine Änderung dieser Planung aus unvorhersehbaren organisatorischen oder örtlichen Gründen bleibt ausdrücklich vorbehalten. Es können kurzfristig weitere Messorte hinzukommen. Neben der Kreisverwaltung nimmt auch die Polizei eigene Messungen im Kreisgebiet vor.

    Neben den genannten Messstellen sind Geschwindigkeitsüberwachungen auch im gesamten Stadtgebiet Münster und auf den Autobahnen im Regierungsbezirk Münster möglich.

    – Die Corona-Krise setzt nicht die anderen Risiken, wie z.B.

    die Verkehrsunfallrisiken, außer Kraft – auch wenn die Verkehrsdichte auf den Straßen nachgelassen hat. Die geringe Verkehrsdichte und die allseitige Fokussierung auf die Coronakrise bedeuten nicht das Recht zu rasen.

    Die Kreispolizeibehörde wird auch weiterhin Geschwindigkeitsmessungen durchführen – grundsätzlich als reine Messung und ohne Anhaltevorgang. So werden im Sinne des Gesundheitsschutzes unnötige persönliche Kontakte vermieden und zugleich die notwendige Verkehrsüberwachung gesichert.

    Die übrigen Polizeiaufgaben werden durch diese Entscheidung nicht beeinträchtigt, zumal die Kreispolizeibehörde Borken durch die Einstellung von Regierungsbeschäftigten Polizeivollzugsbeamte von dieser Aufgabe entlastet hat.

    Durch aktuelle organisatorische Maßnahmen sind neben den alltäglichen Aufgaben der Einsatzwahrnehmung, Strafverfolgung und Verkehrsüberwachung die Präsenz sowie die Überwachung der Corona-Schutzverordnung gesichert.

    Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern – zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle führte in der Zeit vom 20.03.2020 – 26.03.2020 der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken an insgesamt 4 Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durch und stellte bei der Überprüfung der 7.463 Fahrzeuge fest, dass 4 % der gemessenen Fahrzeugführer zu schnell fuhren. 6 Fahrzeugführer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit derart, dass sie mit der Auferlegung eines Fahrverbotes rechnen müssen. Insgesamt überschritten 323 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 59 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. In den übrigen 264 Fällen wurden vor Ort Verwarnungsgelder fällig bzw. Zahlscheine ausgehändigt.

    Die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen stellten die Beamten an folgenden Messpunkten fest:

    Verkehrsdienst Gruppe Süd:

       –          außerorts bei max. zulässigen 100 km/h mit gemessenen 156 km/h

    in Borken-Rhedebrügge auf der B 67

    Verkehrsdienst Gruppe Nord:

       –          außerorts bei max. zulässigen 100 km/h mit gemessenen 152 km/h

    in Gronau auf der B 54