Münster wird in der virtuellen Welt unverzichtbar

Das Universitätsklinikum Münster beginnt im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, gemeinsam mit der RWTH Aachen, ab dem 30.03.2020 mit einer Vorstufe des Virtuellen Krankenhauses für die Bereiche Intensivmedizin und Infektiologie, zur optimierten Behandlung von Covid-19-Patienten in Nordrhein-Westfalen. Am gestrigen Montagmorgen reiste Karl Josef Laumann nach Münster, um sich ein Bild der virtuellen Hoffnung der Medizin selbst zu machen.

Beeindruckt von dem Blick in die Zukunft sagte Laumann, “Dieses virtuelle Krankenhaus ist deswegen so wichtig, weil wir dieses vorhandene „Wissen“, was es nur an wenigen Stellen in Nordrhein-Westfalen gibt, nun in die Fläche bringen können.“

Bei dem Virtuellen Krankenhaus handelt es sich um eine Mischform aus realer sowie digitaler  Klinikplattform, die ab sofort und künftig die fachärztliche Expertise landesweit bündeln und besser zugänglich machen kann. Die medizinische Versorgung in Nordrhein-Westfalen und auch der Nachbarländern, wird damit deutlich verbessert. Ziel ist zum Beispiel die Schaffung zukunftsfähiger digitaler Versorgungsstrukturen, wie der elektronische Austausch behandlungsrelevanter Patientendaten nebst Videosprechstunden, die für die Patientinnen und Patienten eine bedarfsgerechte, ortsungebundene und qualitätsorientierte Behandlung bieten. Besonders in Krisensituationen, wie der derzeitigen Corona-Pandemie, wird so ein qualitatives Fachwissen in jeden noch so versteckten Winkel transportiert.