Was ist ab heute erlaubt / verboten ? Mundschutz selber machen!

Ministerpräsident Armin Laschet: „Die Entwicklung der Infektionen mit dem Coronavirus in Nordrhein-Westfalen ist nicht nur dynamisch, sondern dramatisch. Es muss nun der Letzte verstehen: Wir befinden uns in einer schweren Krise.”

Service der Stadt Essen – Mundschutz selber machen!

Tagtäglich begegnen wir alle einer großen Menschenmenge, die dass soziale Gefüge unserer Gesellschaft einfach nicht verstehen oder leider nicht verstehen können. Anders ist das Verhalten vieler Menschen einfach nicht mehr zu erklären. Um es konkret zu sagen, viele handeln tatsächlich absolut A-Sozial! Doch dies werden die ersten sein, die sich lautstark in aller Öffentlichkeit beklagen, wenn sie Opfer eines Haushalts- oder Verkehrsunfalls werden und dringend ärztliche Hilfe oder eine Einweisung in ein Krankenhaus benötigen, aber dann aufgrund hoher Überlasstungen, dort abgewiesen werden müssen, weil ein sehr großer Teil , durch leichtsinn und oder unachtsamkeit infizierter Menschen, den dringend benötigten Platz, belegen. Wir wünschen Niemanden eine solch grausame Erfahrung machen zu müssen, doch sie werden sehr bald schon erleben, wie sich diese Situation anfühlt. Sofern Sie diese dann auch möglicherweise noch überleben!

Und weiter geht es mit einer neuen Runde gravierender Einschnitte für unser aller Leben:

Der Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen ist ab Donnerstag (19. März 2020) grundsätzlich geschlossen!

Ausnahmen: Lebensmittelgeschäfte, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiter nachgehen. 

  • Weitere kontaktreduzierende Maßnahmen: In Ergänzung zu den am 15. März 2020 angeordneten Maßnahmen gelten ab dem 16. März 2020 beziehungsweise 17. März 2020 weitere Maßnamen, um zu einer weiteren Verzögerung der Infektionsdynamik beizutragen.
    • Folgende Einrichtungen, Begegnungsstätten und Angebote sind zu schließen beziehungsweise einzustellen: Alle Kneipen, Cafés, Opern- und Konzerthäuser (ab 16. März), alle Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen, Reisebusreisen, jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen (ab 17. März), Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnliche Einrichtungen (ab 16. März), Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen (ab 16. März).
    • Alle Spiel- und Bolzplätze sind zu schließen.
    • Der Zugang zu Bibliotheken (außer Bibliotheken an Hochschulen), Mensen, Restaurants und Speisegaststätten sowie Hotels für die Bewirtung von Übernachtungsgästen ist zu beschränken und nur unter strengen Auflagen (sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich) zu gestatten. Auflagen sind Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgaben für Mindestabstände zwischen Tischen von 2 Metern, Hygienemaßnahmen, Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen etc. Restaurants und Speisegaststätten dürfen frühestens ab 6 Uhr öffnen und sind spätestens ab 15 Uhr zu schließen.
    • Folgenden Geschäften ist bis weiteres auch die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr gestattet (dies gilt nicht für Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag): Geschäften des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkten, Abhol- und Lieferdiensten sowie Apotheken, außerdem Geschäften des Großhandels.
    • Sämtliche Verkaufsstellen im Sinne des Ladenöffnungsgesetzes müssen die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlagen treffen.
    • Übernachtungsangebote dürfen nur zu nicht touristischen Zwecken genutzt werden.
    • Alle Spiel- und Bolzplätze sind zu schließen.
    • Der Zugang zu Bibliotheken (außer Bibliotheken an Hochschulen), Mensen, Restaurants und Speisegaststätten sowie Hotels für die Bewirtung von Übernachtungsgästen ist zu beschränken und nur unter strengen Auflagen (sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich) zu gestatten. Auflagen sind Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgaben für Mindestabstände zwischen Tischen von 2 Metern, Hygienemaßnahmen, Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen etc. Restaurants und Speisegaststätten dürfen frühestens ab 6 Uhr öffnen und sind spätestens ab 15 Uhr zu schließen.
    • Folgenden Geschäften ist bis weiteres auch die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr gestattet (dies gilt nicht für Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag): Geschäften des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkten, Abhol- und Lieferdiensten sowie Apotheken, außerdem Geschäften des Großhandels.
    • Sämtliche Verkaufsstellen im Sinne des Ladenöffnungsgesetzes müssen die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlagen treffen.
    • Übernachtungsangebote dürfen nur zu nicht touristischen Zwecken genutzt werden.
    • Veranstaltungen sind grundsätzlich untersagt.
      Nur in dringenden Ausnahmefällen sind noch Besuche in Alten- und Pflegeheimen in NRW gestattet. Gänzlich verboten ist das Betreten der Pflegeheime für Reiserückkehrer. Sie dürfen 14 Tage nach ihrer Rückkehr zudem weder Krankenhäuser noch Hochschulen aufsuchen.
    • Die mit den Niederlanden und Belgien geteilten Grenzen sollen nicht geschlossen, sondern nur verstärkt kontrolliert werden. Es sei wichtig, insbesondere den Lieferverkehr nicht zu behindern, begründete die Landesregierung. Ohnehin sollen nicht notwendige Reisen ins Ausland nach dem Willen der Bundeskanzlerin nicht stattfinden.
    • Die S-Bahnen, Regionalzüge und Busse rollen zwar, allerdings mancherorts in eingeschränktem Betrieb. Wer kann, solle erst ab dem späteren Vormittag nach 9 Uhr reisen, um die Stoßzeiten für Pendler zu reservieren, deren Job für das Aufrechterhalten der kritischen Infrastruktur nötig ist.

      Ikea hat sämtliche Häuser in Deutschland geschlossen. Andere Möbelhäuser machen es nach, beispielsweise Turflon in Werl oder Wiemer in Soest.

       Unterstützung für Unternehmen in wirtschaftlicher SchieflageDie Corona-Pandemie setzt die Wirtschaft unter Druck und bringt Unternehmen in Schieflagen. Die Landesregierung unterstützt Unternehmen mit vielfältigen Hilfsmaßnahmen. Das Wirtschaftsministerium hat hierzu eine Infoseite eingerichtet.

      • Kurzarbeitergeld: Betriebe und Unternehmen können im Bedarfsfall bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeit rückwirkend zum 01. März beantragen.
        • Service-Hotline für Arbeitgeber: 0800 45555 020
      • Tätigkeitsverbot und Verdienstausfall: Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot unterliegt und zum Beispiel durch häusliche Quarantäne einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung.
      • Liquiditätshilfen: Liquiditätsengpässe können durch die Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Mio. Euro) und das Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Mio. Euro, auch Großunternehmen) besichert werden.

      Für Kleinunternehmen und Existenzgründer besteht die Möglichkeit, Beteiligungskapital aus dem Mikromezzaninfonds von bis zu 75 000€ zu beantragen.

      • Info-Hotline 02131 5107-200

      Sollten Sie sich nicht sicher sein oder allgemeine Informationen benötigen, hilft Ihnen das NRW.BANK-Service-Center unter 0211 91741 4800. Die Förderberater informieren und beraten individuell und diskret über die Förderinstrumente des Landes.

      Richtiges Verhalten im Ernstfall

      Im Dezember 2019 wurde das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) in China erstmals entdeckt. Durch den weltweiten Reiseverkehr hatte das Virus die Chance, sich auf alle Kontinente auszubreiten. 

      Zum richtigen Verhalten: Personen, die Kontakt zu einer an dem neuartigen Coronavirus erkrankten Person hatten oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben und innerhalb von 14 Tagen Krankheitszeichen wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln, sollten ihre Ärztin oder Arzt aufsuchen.

      Wichtig ist: Vorher anrufen! Der Besuch in Praxis oder Krankenhaus sollte angekündigt werden. Und dabei können zugleich Hinweise auf Kontakte und Krankheitszeichen gegeben werden.

      Vorbeugung durch Beachtung von Hygieneregeln

      Das Coronavirus wird durch eine sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen, also etwa durch Niesen oder Husten. Zur Vorbeugung können daher jene Hygienemaßnahmen helfen, die auch bei anderen, klinisch ähnlichen Infektionskrankheiten angeraten sind. Dazu gehören: regelmäßiges Waschen der Hände, Nutzung von Einweg-Taschentüchern beim Husten, Niesen und Naseputzen und das Meiden von größeren Personenansammlungen.

      Erläuterungen in Leichter Sprache und Gebärdensprache

      Was ein Virus ist, wie es sich verbreitet und was man dagegen tun kann, erläutert nun auch ein Text in Leichter Sprache. Unterstützt durch passende Illustrationen, sind die wichtigsten Informationen zum Coronavirus durch die „Agentur Barrierefrei” in Wetter an der Ruhr sehr anschaulich aufbereitet worden.

      Darüber hinaus hat das vom Ministerium geförderte „Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben” (KSL) ein kurzes Video zum Coronavirus in Deutscher Gebärdensprache veröffentlicht.

      Nordrhein-Westfalen ist gewappnet

      Eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung des Coronavirus spielen die Arztpraxen, Krankenhäuser und Gesundheitsämter auf kommunaler Ebene. Bei ihnen melden sich mögliche Patientinnen und Patienten, dort werden die ersten Schritte für Testverfahren, eine eventuell notwendige Isolierung und die weitere Behandlung eingeleitet.

      Das NRW-Gesundheitsministerium hat eine übergeordnete Funktion, steht in ständigem Kontakt zur Bundesebene und zu den anderen Bundesländern über bisherige Erfahrungen und veranlasst sinnvolle Maßnahmen. Über das angeschlossene Landeszentrum für Gesundheit (LZG) in Bochum findet insbesondere die Beratung der kommunalen Gesundheitsämter statt.

      • Infektionsschutzplan für Nordrhein-Westfalen (Kurzfassung) (PDF, 231 KB)
      • Informations- und Meldewege nach dem Infektionsschutzgesetz (PDF, 621 KB)
      • Informationen des Landeszentrums für Gesundheit

        Tätigkeitsverbot und Verdienstausfall

        Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot unterliegt und zum Beispiel durch häusliche Quarantäne einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung.

        Unterstützung für Unternehmen in wirtschaftlicher Schieflage

        Die Verbreitung des Coronavirus gefährdet nicht nur die Gesundheit, sondern sie bereitet auch zunehmend der Wirtschaft Sorgen. Auch Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sind mit unterbrochenen Lieferketten, verzögerten Zahlungen und sinkendem Konsum konfrontiert. Die Auswirkungen belasten die Liquidität einiger Unternehmen. Die Landesregierung bietet vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten.

        Sonn- und Feiertagsarbeit im Handel

        Die aktuelle Entwicklung bei den Corona-Infektionen bietet keinen Anlass für vorsorgliche Vorratseinkäufe („Hamsterkäufe“). Dennoch sind scheinbar in einigen Regionen solche Entwicklungen zu beobachten. Daher wurden die Regelungen für Anträge zu Ausnahmen vom Sonn- und Feiertagsarbeitsverbot für den Handel (Groß- und Außenhandel sowie Einzelhandel) angepasst.

        Bereich Innere Sicherheit / Polizei:

        Die Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen können sich darauf verlassen, dass die Polizei auch in der Corona-Krise ihr Freund und Helfer bleibt. Die Strukturen der nordrhein-westfälischen Polizei mit ihren mehr als 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind so ausgelegt, dass der Wachdienst auch in der Krise jederzeit einsatzbereit ist – rund um die Uhr und im gesamten Land. Bisher ist die Zahl der Verdachtsfälle und bestätigten Erkrankungen innerhalb der Polizei sehr überschaubar. Sollte es zu größeren Personalausfällen kommen, können die Einsatzkräfte jederzeit regional verschoben werden. Zu diesem Zweck wurde im Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) eine Koordinierungsgruppe eingerichtet, die Personalengpässe kurzfristig kompensiert. Die Funktionsfähigkeit der Polizei ist also gewährleistet.

        Bereich Finanzen / Steuer:

        Das Ministerium der Finanzen hat die nordrhein-westfälischen Finanzämter angewiesen, bei Steuerstundungsanträgen und Anträgen auf Herabsetzung von Vorauszahlungen bei der Einkommensteuer und Körperschaftsteuer zugunsten der unmittelbar Betroffenen ihren Ermessens- und Entscheidungsspielraum weitgehend auszunutzen. Weitere Maßnahmen werden derzeit mit Hochdruck geprüft.
         
        Alle, die sich an ihre Finanzämter wenden wollen, werden gebeten, dies bis auf Weiteres nur noch telefonisch oder schriftlich zu tun. Bitte wenden Sie sich an das für Sie zuständige Finanzamt, die Kontaktdaten finden Sie unter: www.finanzverwaltung.nrw.de/de/finanzamtsfinder

        Informationen für Handwerksunternehmen:

        Der Westdeutsche Handwerkskammertag (WHKT) und die Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) haben eine zentrale, landesweite Service-Hotline für alle nordrhein-westfälischen Handwerksorganisationen eingerichtet. Über diese Hotline können konkrete Anfragen aus den Handwerksorganisationen sowie den handwerklichen Bildungseinrichtungen zum Umgang mit der Krise und ihren Auswirkungen gesammelt werden, um diese gebündelt an die zuständigen Stellen, wie etwa Landes- und Bundesministerien, mit dem Ziel zu übermitteln, schnell praxisnahe Lösungen zu finden.

        Krisentelefon für Handwerksorganisationen und Bildungszentren des Handwerks in NRW: 0211 300 77 22
         
        Handwerksbetriebe wenden sich mit ihren Anliegen an ihre zuständige Handwerkskammer, an ihre Innung beziehungsweise an ihren Verband. Zentrale E-Mailadresse, um Meldungen aus dem Land zum Thema zu sammeln: corona@whkt.de. Zusätzlich hat der Westdeutsche Handwerkskammertag auf www.whkt.de/coronakrise Informationen für Betriebe zur Verfügung gestellt.

        Zentrale Rolle des Robert Koch-Instituts

        Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin ist die bundesweit zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Coronavirus. Von dort aus werden Maßnahmen bundesweit koordiniert, etwa mit der Bundesregierung die Rückholaktion für deutsche Bürgerinnen und Bürger aus der Region Wuhan in China. Das RKI hat auf seiner Internetseite eine Vielzahl von Informationen für Fachleute, aber auch die allgemeine Öffentlichkeit veröffentlicht.

         

        Corona-Virus

        Bürgertelefon
         

        0211 / 9119-1001

        Sie erreichen das ServiceCenter der Landesregierung montags bis freitags zwischen 7:00 und 20:00 Uhr telefonisch oder per E-Mail unter corona@nrw.de.

        Wichtiger Hinweis: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass am Bürgertelefon keine medizinische Beratung zum Corona-Virus stattfinden kann. Bitte kontaktieren Sie insbesondere bei Fragen zu einer möglichen Infektion Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Den Besuch in der Praxis oder im Krankenhaus sollten Sie vorher telefonisch ankündigen.

 

Richtiges Verhalten im Ernstfall

Im Dezember 2019 wurde das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) in China erstmals entdeckt. Durch den weltweiten Reiseverkehr hatte das Virus die Chance, sich auf alle Kontinente auszubreiten. 

Zum richtigen Verhalten: Personen, die Kontakt zu einer an dem neuartigen Coronavirus erkrankten Person hatten oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben und innerhalb von 14 Tagen Krankheitszeichen wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln, sollten ihre Ärztin oder Arzt aufsuchen.

Wichtig ist: Vorher anrufen! Der Besuch in Praxis oder Krankenhaus sollte angekündigt werden. Und dabei können zugleich Hinweise auf Kontakte und Krankheitszeichen gegeben werden.

Vorbeugung durch Beachtung von Hygieneregeln

Das Coronavirus wird durch eine sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen, also etwa durch Niesen oder Husten. Zur Vorbeugung können daher jene Hygienemaßnahmen helfen, die auch bei anderen, klinisch ähnlichen Infektionskrankheiten angeraten sind. Dazu gehören: regelmäßiges Waschen der Hände, Nutzung von Einweg-Taschentüchern beim Husten, Niesen und Naseputzen und das Meiden von größeren Personenansammlungen.

Erläuterungen in Leichter Sprache und Gebärdensprache

Was ein Virus ist, wie es sich verbreitet und was man dagegen tun kann, erläutert nun auch ein Text in Leichter Sprache. Unterstützt durch passende Illustrationen, sind die wichtigsten Informationen zum Coronavirus durch die „Agentur Barrierefrei” in Wetter an der Ruhr sehr anschaulich aufbereitet worden.

Darüber hinaus hat das vom Ministerium geförderte „Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben” (KSL) ein kurzes Video zum Coronavirus in Deutscher Gebärdensprache veröffentlicht.

Strukturen in Nordrhein-Westfalen

Eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung des Coronavirus spielen die Arztpraxen, Krankenhäuser und Gesundheitsämter auf kommunaler Ebene. Bei ihnen melden sich mögliche Patientinnen und Patienten, dort werden die ersten Schritte für Testverfahren, eine eventuell notwendige Isolierung und die weitere Behandlung eingeleitet.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat eine übergeordnete Funktion, steht in ständigem Kontakt zur Bundesebene und zu den anderen Bundesländern über bisherige Erfahrungen und veranlasst sinnvolle Maßnahmen. Über das angeschlossene Landeszentrum für Gesundheit (LZG) in Bochum findet insbesondere die Beratung der kommunalen Gesundheitsämter statt.

Tätigkeitsverbot und Verdienstausfall

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot unterliegt und zum Beispiel durch häusliche Quarantäne einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung.

Unterstützung für Unternehmen in wirtschaftlicher Schieflage

Die Verbreitung des Coronavirus gefährdet nicht nur die Gesundheit, sondern sie bereitet auch zunehmend der Wirtschaft Sorgen. Auch Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sind mit unterbrochenen Lieferketten, verzögerten Zahlungen und sinkendem Konsum konfrontiert. Die Auswirkungen belasten die Liquidität einiger Unternehmen. Die Landesregierung bietet vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten.

Sonn- und Feiertagsarbeit im Handel

Die aktuelle Entwicklung bei den Corona-Infektionen bietet keinen Anlass für vorsorgliche Vorratseinkäufe („Hamsterkäufe“). Dennoch sind scheinbar in einigen Regionen solche Entwicklungen zu beobachten. Daher wurden die Regelungen für Anträge zu Ausnahmen vom Sonn- und Feiertagsarbeitsverbot für den Handel (Groß- und Außenhandel sowie Einzelhandel) angepasst.

Zentrale Rolle des Robert Koch-Instituts

Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin ist die bundesweit zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Coronavirus. Von dort aus werden Maßnahmen bundesweit koordiniert, etwa mit der Bundesregierung die Rückholaktion für deutsche Bürgerinnen und Bürger aus der Region Wuhan in China. Das RKI hat auf seiner Internetseite eine Vielzahl von Informationen für Fachleute, aber auch die allgemeine Öffentlichkeit veröffentlicht.

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