35 Prozent weniger Verkehr ohne Auswirkung auf Luftqualität

– Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise ist auch in Münster der Berufs- und Freizeitverkehr stark zurückgegangen. Messungen haben nun ergeben, dass sich die Luftschadstoffe jedoch kaum verändert haben. „Ein etwas überraschendes und verblüffendes Ergebnis“, so CDU-Ratsherr Walter von Göwels. Der verkehrspolitische CDU-Sprecher hatte die Stadtverwaltung gefragt, ob und in welchem Maß sich in Münster der motorisierte Verkehr und infolgedessen die Luftqualität verändert haben.
 
Nach dem Bericht der Fachverwaltung wurde an repräsentativ untersuchten Knotenpunkten ein erheblicher Rückgang der Gesamtverkehrsbelastung festgestellt, und zwar bis zu 40 und im Mittel um 35 Prozent. Ungeachtet weiterer Einflussfaktoren wie der Wetterlage ist für von Göwels klar, dass das erheblich niedrigere Verkehrsaufkommen keine positiven Effekte auf die Luftqualität in Münster gehabt hat. Erfreulich ist aus Sicht der CDU, dass sich nach Feststellung der Verwaltung die verkehrsbedingten Luftschadstoffbelastungen durch die auf allen Ebenen ergriffenen Maßnahmen so positiv entwickelt haben, dass die Grenzwerte seit Jahren eingehalten werden.