Die Stadtwerke Münster zeigt, wie einfach es ist, transparente Wege zu gehen.

Zugegeben, ohne die weitreichenden Erfahrungswerte, bedingt durch die Corona Pandemie und damit verbundene Kommunikationserweiterungen, legte das Versorgungsunternehmen Stadtwerke Münster die wohl erfolgreichste Pressekonferenz seit dem Bestehen durch die Betriebsgründung im Jahr 1901, hin. Immerhin über 170 Zaungäste hatten sich am Freitag per Internet zur Bilanz-Pressekonferenz zugeschaltet. In dieser Menge gingen die tatsächlichen, leibhaftigen Berichterstatterinnen und Berichterstatter förmlich unter, dafür aber mit reichlich Abstand.

Und ganz ungewohnt ändert das Unternehmen in einer offenen Transparenz allen gegenüber, Tür und Tor wirtschaftlicher Veränderungen und Visionen im Trend der neuen Wahrheit und nicht mehr im zugesperrten Kämmerlein. Es macht zumindest auf den ersten Blick den Eindruck, das neue Doppelgespann aus Geschäftsführer und Geschäftsführer, Sebastian Jurczyk und Frank Gäfgen, geht versiert die Dinge in Richtung Zukunft an, ganz ohne Trump-Allüren, Gerangel oder vorzeitlicher Denkweisen. Es ist endlich der Zeitgeist, der dieser liebenswerten Stadt schon so lange gefehlt hat und ehrlich gesagt, wer die Zwei schon erlebt hat weiß, es ist genau der richtige Weg den ein erfolgreiches Unternehmen noch erfolgreicher macht. Gemeinsam münstern sie das Ding. Die beiden Versorgungsexperten steuern mit den Stadtwerken ein Unternehmen mit über 1100 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, haben große ambitionierte Pläne und das Beste, Sie wissen genau worauf es ankommt. Etappenziel ist der Masterplan 2030, der Münster deutlich grüner machen soll. Doch sie wissen auch um das bärenstarke Team, welches hinter ihnen steht. Es sind Menschen aus dem Münsterland, die tagtäglich gern zur Arbeit gehen und uns Kunden mit gutem Servicegewissen nicht im Regen stehen lassen. Und manchmal geben sie noch ein gutgemeintes Lächeln obendrauf, als Zugabe, die leider immer seltener wird. Wir Pressevertreter haben tagtäglich mit den unterschiedlichsten Firmen und Behörden zu tun und ohne Übertreibung, in Münster lebt und arbeitet es sich gut. Danke für die vielen Menschen, die sich alltäglich dafür einsetzen und es uns allen etwas angenehmer machen, als es ihre Pflicht wäre.
Nicht umsonst bleiben häufig Kundinnen und Kunden noch jahrzehntelang Kunden der Stadtwerke Münster. Ob sie nun nach Greven, Detmold oder Bielefeld umgezogen sind. – Münster verbindet eben oft, ein ganzes Leben lang.

Mit einem überplanmäßigen Jahresüberschuss von 10,3 Millionen Euro schließen die Stadtwerke Münster das Geschäftsjahr 2019 ab. Davon sind 6,5 Millionen Euro als Vorabgewinnausschüttung in den Haushalt der Stadt Münster geflossen. Mit insgesamt 89,3 Millionen Euro haben die Stadtwerke Münster im vergangenen Jahr, einen erheblichen Beitrag zur lokalen Wertschöpfung geleistet. Zudem wurden an den Adventssamstagen noch großzügige Geschenke in Form von Gratisfahrkarten an ÖPNV-Nutzer im Stadtgebiet von Münster ausgeschüttet.

Um auch künftig für Münster und die Region erfolgreich zu sein, wollen die Stadtwerke Münster vor allem Wachstumspotenziale in verwandten Bereichen erschließen, um damit Zukunftsthemen wie beispielsweise Elektromobilität, Photovoltaik-Ausbau oder digitale Infrastrukturen vor Ort voranzutreiben.
Im kommenden Jahr unterstützen künftig vier elektrobetriebene Gelenkbusse die Busflotte der Umweltlinie in Münster. Tipp: Wenn im Abfahrtsmonitor ein Steckersymbol neben dem Bus steht, fährt der Bus elektrisch. Vorgestellt werden zwei der Busse noch in diesem Monat.
Ehrengast der  Jungfernfahrt wird Oberbürgermeister Markus Lewe in Gievenbeck sein.
Das Titelbild zeigt eine Vision der Stadtwerke für einen zukünftigen Haltepunkt