Tagesarchive: 1. September 2020

Die Freiwilligenagentur gibt der Stadt eine wertvolle Identität

Oberbürgermeister Markus Lewe eröffnete die Runde der gestrigen Pressekonferenz mit den Worten. “Der Freiwilligentag ist im Grunde genommen ja nur die Spitze des Eisberges der Hilfsangebote in Münster und der damit verbundenen Identität unserer Stadt. In diesem Zusammenhang möchte ich besonders an den Geist der großen ehrenamtlichen Bewegung erinnern und fühle mit all den Menschen, die in der Corona Zeit eine nie gekannte Isolation erfahren haben, die bisher nicht in das Lebensumfeld vieler Menschen gehörte und auch für viele nicht greifbar war oder jemals vorher zu erleben war. Besonders freue ich mich hier in der Kapelle des Caritas – Altenzentrums St. Lamberti sprechen zu dürfen und gemeinsam mit der Sparkasse Münsterland Ost den Freiwilligentag seit acht Jahren erfolgreich durchführen zu können. Ganz besonders natürlich an diesem Ort, vor dem ich als Christ einen ganz besonderen Respekt habe.  In diesem Zusammenhang finde ich es wichtig sich auch Gedanken über die Schöpfung insgesamt zu machen und eine gesellschaftliche Verantwortung zu fördern. Wir alle haben es erlebt durch Massentierhaltung sind in unserem Bewusstsein leider viele Missstände verdrängt worden.

Wie gehen wir eigentlich mit unseren menschlichen Nachbarn, sondern insbesondere auch mit der Schöpfung insgesamt und unseren tierischen Nachbarn um. Daher freue ich mich sehr über das außerordentliche Engagement im Zusammenwirken mit unserem Zoo. Schauen Sie doch bitte auf der Homepage der Webseite der www.freiwilligenagentur-muenster.de nach, ob eines der Projekte für Sie infrage kommt oder ihren Nerv trifft. Jede Hilfe ist sehr willkommen!

Das bürgerschaftliche Engagement ist in Münster wahrlich nicht mehr wegzudenken und bereichert unzählige Projekte in Münster und weiteren Orten, um eine deutliche Zunahme aufgewerteter Lebensqualität von zum Teil benachteiligter Menschen in unserer gesellschaftlichen Mitte, die Dankbar für jede noch so kleine Hilfe sind und so vollumfänglich wieder am Leben teilhaben können. Dafür dankte Oberbürgermeister Markus Lewe allen Freiwilligen für Ihre Hilfsbereitschaft und zeigte weitreichende positive Auswirkungen auf Menschen, Tiere und die uns umgebende Fauna.  Mit Hilfsprojekten kennt unser Oberbürgermeister sich bestens aus. Obwohl er unter Zeitmangel leidet wie kaum ein anderer in unserer Stadtgesellschaft, nimmt er sich jede freie Minute die Gelegenheit, um andere Menschen mit Rat und Tat zu unterstützen. Ich erinnere mich noch an ein Telefonat mit ihm nach einer stressigen Ratsitzung, als er um noch etwas Stress abzubauen zu Fuß vom Rathaus am Abend über die Salzstrasse  in Richtung Heimat ging, und dann plötzlich das Telefonat unterbrach, weil ihm eine offenbar hilflose Person auf dem Straßenpflaster aufgefallen war, um die sich augenscheinlich keiner der verbeilaufenden Passanten kümmerte. Doch Markus Lewe wäre nicht Markus Lewe, wenn er genauso handeln würde. Er entschuldigte sich kurzerhand und bat um einen Augenblick Geduld, da er die auf der Strasse liegende Person ansprach und sich nach dem Wohlergehen erkundigte. Obwohl die Innenstadt zu dem Zeitpunkt recht belebt war, hatte sich augenscheinlich niemand gefunden, den auch nur im geringsten interessierte, was mit der offensichtlich angetrunkenen Person passiert war. Kurze Zeit später kamen die alarmierten Sanitäter und brachten den hilfsbedürftigen Mann in Sicherheit. Das Ganze hat sich am Anfang des Jahres zugetragen, als sich die Temperaturen noch in einem grenzwertigen Bereich bewegten.
Es ist doch unglaublich, für jedermann ist so eine Hilfe doch nur ein Telefonat weit entfernt und nimmt nur wenige Sekunden in Anspruch – Im Ernstfall hängt ein Menschenleben davon ab. Dieses Beispiel beweist, der Ob legt weder Wert auf Ansehen oder Stellung seiner Bürgerinnen und Bürger, für Ihn ist jeder Mensch wichtig und erhaltenswert.