BPOL NRW: Bundespolizei hört Schreie und greift ein: Mädchen erst unsittlich angefasst, später geschlagen und getreten

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Köln (ots) –

Sonntag (25. Dezember) nahmen Einsatzkräfte der Bundespolizei am Kölner Hauptbahnhof Ermittlungen gegen einen 22-Jährigen auf, nachdem er zwei Schwestern (14, 17) aus Frechen erst an das Gesäß gefasst und anschließend geschlagen und an den Haaren zu Boden gerissen hatte. Der Jüngeren habe er zusätzlich gezielt gegen den Kopf getreten. Die Beamten stellten den flüchtigen Tatverdächtigen.

Am ersten Weihnachtsfeiertag gegen 06:45 Uhr hörten Einsatzkräfte der Bundespolizei auf ihrem Streifengang durch den Kölner Hauptbahnhof laute Schreie. In der Vorhalle wurden sie von zwei Jugendlichen angesprochen. Die Mädchen schilderten, dass sie soeben „geschlagen und begrabscht“ wurden und deuteten auf ihren Angreifer. Der junge Mann ergriff die Flucht, wurde aber durch die Bundespolizei nach nur wenigen Metern gefasst.
Auf der Dienststelle ermittelten die Einsatzkräfte den Tathergang: Die Jugendlichen hielten sich im Bereich der KVB auf, als sie von dem Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit angesprochen wurden. Kurz darauf soll er der 17-Jährigen ohne Einverständnis an den Po gefasst haben. Diese wehrte sich, so dass es erst zu verbalen Streitigkeiten und anschließend zu heftigen Schlägen des Tatverdächtigen kam. Beide Mädchen soll er an den Haaren zu Boden gerissen und der jüngeren sogar gegen den Kopf getreten haben. Sichergestellte Videoaufzeichnungen bestätigten den Verdacht.
Die Einsatzkräfte der Bundespolizei stellten die Identität des alkoholisierten Mannes (ca. 0,7 Promille) fest und fertigten Strafanzeigen wegen sexueller Belästigung sowie der gefährlichen Körperverletzung.
Die beiden Minderjährigen wurden nach Rücksprache mit der Erziehungsberechtigten durch alarmierte Rettungskräfte in ein Kinderkrankenhaus verbracht.

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Quelle: ots