BPOL NRW: Mit 20 cm Klinge unterwegs: Bundespolizei stellt Küchenmesser sicher

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Siegburg (ots) –

Mittwoch (14. Dezember) stellten Einsatzkräfte der Bundespolizei am Bahnhof Siegburg/Bonn ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von 20 cm sicher. Der 21-jährige Eigentümer gab an, es zur „Eigensicherung“ dabei zu haben – leider kein Einzelfall.

Am Mittwochabend gegen 21:30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei am Bahnhof Siegburg/Bonn einen 21-jährigen Bahnreisenden. Der Mann aus Rösrath gab auf Nachfrage an, ein Küchenmesser zur Eigensicherung dabei zu haben. Die Bundespolizisten fanden den gefährlichen Gegenstand mit einer Klingenlänge von 20 cm bei der Durchsuchung auf. Wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz stellten die Beamten das Messer sicher und fertigten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Anschließend durfte der junge Deutsche die Dienststelle der Bundespolizei verlassen.

Leider ist das Mitführen von Messern aller Art schon lange keine Ausnahme mehr. Neben Klapp- und Küchenmessern, finden die Einsatzkräfte der Bundespolizei im Zuständigkeitsbereich Köln immer wieder verbotene Einhand- und Springmesser auf. Auch, wenn die gefährlichen Gegenstände nicht für Straftaten genutzt werden, stellt allein das Mitführen einen Verstoß gegen das Waffengesetz dar.
Polizeiliche Erfahrungen zeigen, dass griffbereite Werkzeuge in Konfliktsituationen schneller, teilweise auch „nur“ als Drohmittel, gegen andere Personen eingesetzt werden. Erhebliche Verletzungen können hierbei nicht nur bei dem Gegenüber auftreten: Im Rahmen einer handgreiflichen Auseinandersetzung mit Waffen oder waffenähnlichen Gegenständen, besteht auch immer die Gefahr, selbst verletzt zu werden.

Daher appelliert die Bundespolizei:

– Konflikte stets verbal lösen!
– Waffen und Messer aller Art zu Hause lassen!
– In Notfällen über die 110 Hilfe rufen!
– Einsatzkräfte der Bundespolizei gezielt ansprechen!

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Köln
Christin Fußwinkel

Telefon: +49 (0) 221/16093-102
Mobil: +49 (0) 173 56 21 184
E-Mail: [email protected]
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Internet: www.bundespolizei.de

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Quelle: ots