BPOL NRW: Notbremse gezogen – Bundespolizei ermittelt gegen 37-Jährige

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Dortmund – Witten (ots) –

Am heutigen Donnerstagmorgen (09. Februar) soll eine Frau in einem Schnellzug kurz nach der Ausfahrt des Dortmunder Hauptbahnhofs die Notbremse bestätigt haben. Grund dafür soll ein in Vergessenheit geratener Termin gewesen sein.

Gegen 07:10 Uhr informierten Bahnmitarbeiter die Bundespolizei im Hauptbahnhof Dortmund darüber, dass eine Frau im ICE513 (Münster – München), welcher gerade den Bahnhof verlassen hatte, die Notbremse gezogen haben soll. Die Deutsche soll dann die Notverriegelung der Tür betätigt und den Zug auf der Bahnstrecke verlassen haben. Ein 27-jähriger Bahnmitarbeiter habe die Tatverdächtige gesehen und sie auf die Gefahren hingewiesen. Die Frau habe angegeben, dass sie in Panik geraten sei, weil sie einen wichtigen Termin vergessen habe, welchen sie dringend wahrnehmen müsste.

Festhalten konnte der Mitarbeiter die 37-Jährige nicht. Sie habe die Gleise überquert und sei dann zu einem Parkplatz gelaufen. Bundespolizisten stellten die Frau aus Witten in der Bahnhofstraße.

Da zu diesem Zeitpunkt unklar war, ob sich noch weitere Personen im Gleisbereich aufhielten, wurden alle Gleise im Bereich des Dortmunder Hauptbahnhofs gesperrt. Der Lokführer eines Regionalexpress teilte der Bundespolizei mit, dass noch weitere Personen den Zug verlassen haben.

Durch diesen Vorfall erhielten 21 Züge über 530 Minuten Verspätung, fünf Züge wurden umgeleitet, zwei Züge sind komplett ausgefallen und 16 Züge verzeichneten Teilausfälle.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Missbrauchs von Notrufeinrichtungen ein.

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Quelle: ots