Förderpreis 2023 für Militärgeschichte und Militärtechnikgeschichte

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Koblenz (ots) –

Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, kurz BAAINBw, sucht die besten wissenschaftlichen Arbeiten in den Themenfeldern Militärgeschichte und Militärtechnikgeschichte. Der mit 20.000 Euro Preisgeld dotierte Förderpreis dient der Auszeichnung herausragender wissenschaftlicher Arbeiten und zeitgleich der Förderung junger wissenschaftlicher Talente. Zur Teilnahme an dem Wettbewerb sind die Arbeiten bis zum 31. Januar 2023 einzureichen.

Der Förderpreis für Militärgeschichte und Militärtechnikgeschichte wird seit 2017 in zweijährigem Rhythmus auf Grundlage der Bewertung einer Fachkommission durch das BAAINBw ausgerufen. Mit der Auszeichnung werden die besten wissenschaftlichen Arbeiten (Diplom-, Masterarbeiten, Dissertationen, Habilitationsschriften und vergleichbare Untersuchungen) gewürdigt. Die Preisverleihung wird im Herbst 2023 von der Präsidentin des BAAINBw vorgenommen.

Die Auswahl der für einen Preis geeigneten Arbeiten erfolgt durch eine Bewertungskommission; ihr gehören zurzeit folgende Persönlichkeiten an:

– Prof. Dr. Marian Füssel, Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung der Wissenschaftsgeschichte an der Georg-August-Universität Göttingen
– Prof. Dr. Johannes Hürter, Institut für Zeitgeschichte, München
– Ministerialrätin Dipl.-Ing. Anke Meyer, Referatsleiterin BMVg A IV 6,
– Prof. Dr. Sönke Neitzel, Lehrstuhl für Militärgeschichte/Kulturgeschichte der Gewalt an der Universität Potsdam (Vorsitzender),
– Wiss. Direktor Dr. habil. Markus Pöhlmann, Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Potsdam,
– Prof. Dr. Brendan Simms; Lehrstuhl am Department of Politics and International Studies (POLIS), Universität Cambridge,
– Leitender Archivdirektor Michael Steidel, Bundesarchiv, Abteilung Militärarchiv, Freiburg
– Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Thiemann, Professor am Institut für Fahrzeugtechnik und Antriebssystemtechnik (IFAS) an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr, Hamburg sowie
– Ministerialrat Dipl.-Ing. Thomas Vogler, Referatsleiter BMVg HC I 5.

Teilnahmebedingungen

Die einzureichenden Arbeiten müssen in deutscher oder englischer Sprache abgefasst und an Universitäten, Hochschulen oder Instituten in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Jahren 2021 bis 2023 fertiggestellt bzw. eingereicht worden sein. Sie sind bis zum 31. Januar 2023 (Datum des Poststempels) zu senden an:

Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr

– Wehrtechnische Studiensammlung –

Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1, 56073 Koblenz

Telefon: 02 61/983692-1422 oder 1423

Telefax: 02 61/983692-1424

E-Mail: [email protected]

Die Arbeiten müssen 2-fach sowie als pdf-Datei eingereicht werden. Ein Exemplar wird in die Bibliothek der Wehrtechnischen Studiensammlung aufgenommen und kann für Studienzwecke zugänglich gemacht werden; das 2. Exemplar wird nach Festlegung der Preisträgerinnen und Preisträger für 2023 zurückgesandt. Die Urheberrechte der Bewerberinnen und Bewerber bleiben unberührt (Unübertragbarkeit des Urheberrechts, § 29 Abs. 1 UrhG).

Beizufügende Erklärungen:

a) Angaben zur Person (Kontaktdaten) und zum wissenschaftlichen Werdegang der Verfasserin/des Verfassers müssen der Arbeit beiliegen.

b) Die Bewerberinnen/Bewerber haben mit Einreichung der Arbeiten eine schriftliche Erklärung des Inhalts abzugeben, dass sie der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, ein unentgeltliches, nicht ausschließliches, unbefristetes, unwiderrufliches und übertragbares Nutzungsrecht einräumen.

Es werden nur zum Zeitpunkt der Einlieferung unveröffentlichte Arbeiten angenommen. Für Arbeiten aus dem Bereich Militärtechnikgeschichte steht die Buchreihe „Wehrtechnik und Wissenschaftliche Waffenkunde“ zur Verfügung. Autorinnen und Autoren werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, auch Arbeiten zur historischen und modernen Wehrtechnik sowie zur wissenschaftlich-historischen Waffenkunde einzureichen, sofern sie von allgemeinem Interesse sind.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Pressekontakt:
Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
Presse- und Informations-Zentrum
Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
56073 Koblenz
Tel. +49 (0) 261 400-12821
Fax +49 (0) 261 400-12822
E-Mail: [email protected]
Original-Content von: PIZ Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots