FW-EN: Starkregen und Gebäudebrand

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Ennepetal (ots) –

Der Vormittag des 12.01.2023 begann für die Feuerwehr Ennepetal zunächst mit der Beseitigung einer Ölspur, sowie der Unterstützung des Rettungsdienstes beim Transport eines Patienten durch einen engen Treppenraum.
Des Weiteren wurden Vorbereitungen für den Dauerregen getroffen. Die ersten Einsätze trafen am Nachmittag ein und verstärkten sich gegen Abend. Es galt Keller zu schützen und überflutete Straßen zu befreien.
Auf dem Rückweg von einem solchen Einsatz ereilte das Hilfeleistungsleistungslöschfahrzeug um 21:14 Uhr eine neue Meldung. In der Lindenstraße sei es zu einem Wohnhausbrand gekommen, bei dem mehrere Menschenleben in Gefahr seien. Sofort löste die Leitstelle des Ennepe-Ruhr-Kreises die höchste Alarmstufe mit Sirene aus. Alle Einheiten der Feuerwehr Ennepetal machten sich auf den Weg zum Einsatzort. Ebenso mehrere Rettungswagen, Notärzte und die Polizei. Aufgrund der Anzahl der betroffenen Personen wurden auch der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt des Ennepe-Ruhr-Kreises zur Einsatzstelle entsandt. Glücklicherweise konnten alle fünf Personen das Gebäude noch rechtzeitig verlassen, denn bei Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen meterhoch aus dem Haus. Die Bewohner wurden am Einsatzort medizinisch behandelt und mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Durch die Feuerwehr wurde sofort eine Brandbekämpfung eingeleitet und das Gebäude auf weitere mögliche Personen kontrolliert. Hierzu wurden in der Erstphase zwei Drehleitern gleichzeitig eingesetzt. Die Feuerwehr Ennepetal wurde mit einer Drehleiter der Feuerwehr Gevelsberg unterstützt. Durch mehrere Trupps unter Atemschutz im Innenangriff konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht werden. Eine Ausbreitung auf Nachbargebäude konnte erfolgreich verhindert werden. Die AVU trennte das Haus vom Wasser, Gas und Strom. Die Bürgermeisterin Frau Heymann und der Städtische Bereitschaftsdienst Herr Strathmann machten sich an der Einsatzstelle ein Bild von den Löschmaßnahmen. Zusätzlich unterstützte der Ennepe-Ruhr-Kreis mit einem Gerätewagen Atemschutz. Es waren zeitweise bis zu 100 Einsatzkräfte aller Organisationen vor Ort. Die Lindenstraße musste für die Einsatzmaßnahmen voll gesperrt werden. Während des laufenden Brandeinsatzes sowie bis in die frühen Morgenstunden wurden noch zahlreiche Starkregenbedingte Einsätze abgearbeitet. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung um 02:15 Uhr liefen noch zwei Einsätze.

„Das beigefügte Bildmaterial kann gerne im Zusammenhang der
Berichterstattung dieses Einsatzes verwenden werden. Es ist die
Herkunft Feuerwehr Ennepetal zu nennen.“

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Quelle: ots