FW Oelde: Einsatzreiches Wochenende für die Oelder Feuerwehr. Bei einem Verkehrsunfall auf der A2 wurde eine Person schwer verletzt. Bei zwei Bränden blieb es bei Sachschäden.

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Oelde (ots) –

Am vergangenen Wochenende waren die Kräfte der Löschzüge Oelde mehrfach bei größeren Einsätzen gefordert.
In der Nacht auf den 17. Dezember geriet auf der A2, kurz hinter dem Rastplatz Am Berge, ein aus Frankreich stammender Audi Q5 in Brand. Der Fahrer konnte sein Fahrzeug auf noch auf den Standstreifen lenken und verlassen bevor der Audi in Flammen aufging. Der im Vollbrand stehende Q5 wurde von einem Trupp unter Atemschutz abgelöscht. Für die Löschmaßnahmen wurden zwei Fahrstreifen in Richtung Hannover gesperrt. Aufgrund von gefrierendem Löschwasser musste ein Streufahrzeug der Autobahnmeisterei die Einsatzstelle erst anfahren, bevor nach zwei Stunden alle Fahrstreifen wieder freigegeben werden konnte.
Am Samstagnachmittag ereignete sich wiederum auf der A2 ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person in ihrem Fahrzeug eingeschlossen wurde. Gegen 15:30 befuhr ein mit drei Personen besetzter Peugeot die A2 in Fahrtrichtung Hannover, als er von einem anderen Fahrzeug geschnitten wurde und der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Nach einem Kontakt mit der Mittelschutzplanke kollidierte er mit einem auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden LKW und blieb stark beschädigt auf dem rechten Fahrstreifen stehen. Zwei Insassen konnten leichtverletzt das Fahrzeug verlassen. Der Mitfahrer auf dem Beifahrersitz wurde schwer verletzt. Um ihn möglichst schonend aus dem Auto zu befreien, wurde die Beifahrertür mit einem Spreizer entfernt. Anschließend wurde er mit einem Spineboard aus dem Fahrzeug gehoben. Alle drei Insassen wurde an der Einsatzstelle von einem Notarzt aus Gütersloh behandelt und durch Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Für die Rettungsmaßnahmen musste zwei Fahrstreifen gesperrt werden.
Am späten Sonntagabend kam es dann in einem Mehrfamilienhaus am Berliner Ring in Oelde zu einem Wohnungsbrand. Ein Hausbewohner hatte in seiner Wohnung im 1. Obergeschoß eine Rauchentwicklung bemerkt und daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Anschließend verließ er seine Wohnung und brachte sich in Sicherheit. Da in der ersten Meldung unklar war ob sich noch weitere Personen in dem Gebäude befanden und Rauch in das Treppenhaus gedrungen war, wurde das Stichwort auf „Feuer Menschenleben in Gefahr“ erhöht. Neben dem Löschzug Oelde wurden zwei Rettungswagen und ein Notarzt zur Einsatzstelle entsandt. An der Einsatzstelle konnte eine starke Rauchentwicklung in der betroffenen Wohnung festgestellt werden. Ein Trupp, der sich mit Atemschutzgeräten ausgerüstet hatte, ging zur Erkundung und Brandbekämpfung mit einem C-Rohr vor. Damit kein weiterer Rauch in das Treppenhaus dringen konnte wurde ein Rauchschutzvorhang vor die Wohnungstür gesetzt. Mit einer Wärmebildkamera konnte ein brennender Computerbildschirm als Ursache für die starke Rauchentwicklung ausgemacht und abgelöscht werden. Parallel durchsuchten zwei weitere Trupps das Gebäude nach weiteren Personen. Durch sie konnten aber keine weiteren Personen mehr angetroffen werden. Mit einem Hochleistungslüfter wurde die Wohnung anschließend entraucht. Zwei Tiere, die sich in einem Terrarium befanden, konnten aus der Wohnung gerettet werden. Vorübergehend wurden diese durch das Ordnungsamt untergebracht. Da die Wohnung komplett durch den Brandrauch kontaminiert wurde, ist diese unbewohnbar. Der Inhaber kam bei Verwandten unter. Nach anderthalb Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Die Feuerwehr Oelde war mit 11 Fahrzeugen und mehr als 40 Kräften vor Ort.

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Feuerwehr Oelde
Vincent Tielke
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Quelle: ots