KFV Düren: Drohneneinheit IuK Kreis Düren: Jetzt mit neuer Profi-Drohne im Einsatz

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Düren (ots) –

Bei Wind und Wetter besser im Einsatz / Wärmebildkamera mit hoher Auflösung

22.12.2022 | Düren

Und es ging deutlich schneller als erwartet. Bei der Indienststellung der IuK Drohneneinheit im August hatte Landrat Wolfgang Spelthahn eine weitere technische Aufrüstung für die Drohneneinheit in Aussicht gestellt – jetzt konnte die Einheit eine neue, speziell für BOS-Einsätze ausgestattet Drohne in Empfang nehmen. Damit ist die Drohneneinheit in der Lage, unter nahezu allen Witterungsbedingungen, vor allem aber bei Regen, Einsatzflüge durchzuführen.

Als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk konnte das IuK Team bei der Übergabe am 22. Dezember die neue Drohne von Landrat Wolfgang Spelthahn offiziell in Empfang nehmen. Hierbei handelt es sich um eine Drohne vom Typ DJI Matrice M30T. Die Matrice ist eine Drohne, die speziell für industrielle Profieinsätze entwickelt wurde. Zudem erfolgte eine Erweiterung der Ausstattung auf die Anforderungen des BOS und vor allem des Einsatzes bei der Feuerwehr.

Zukünftig muss nicht mehr vor dem Start entschieden werden, welche Nutzlast transportiert wird, denn ab sofort sind Suchscheinwerfer und Lautsprecher für Durchsagen immer zeitgleich an Bord. Hierdurch wird die Drohnenflotte der IuK im „oberen Leistungsbereich“ abgerundet. So verfügt sie über verbesserte Flugeigenschaften und ist nach IP55 Standard komplett staub- und wassergeschützt. Sie ermöglicht auch Einsatzflüge bei schlechtem Wetter. Selbst bei Windgeschwindigkeiten bis zu 50km/h bleibt die Drohne stabil. Einen deutlichen Fortschritt liefert sie zudem in der Bedienung, denn jetzt kann neben dem Piloten auch ein spezieller Kamerabediener mit eigener Fernbedienung im Einsatz vor allem die Kameraaufnahmen separat steuern.

Einen Fortschritt gibt’s auch bei der Kamera selbst, denn bei der M30T sind Wärmebildkamera, Weitwinkelkamera, Zoomkamera und Laserdistanzmesser direkt integriert. Zudem verfügt sie über ein eigenes Kamerasystem für eine Steuerung über das Display – etwa bei schlechten Lichtverhältnissen. Die Wärmebildkamera hat eine extrem hohe Auflösung mit einer Messgenauigkeit von +/- 2 Grad beziehungsweise 2 Prozent.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche Funktionen, die den Feuerwehreinsatz sicherer und komfortabler machen, da sie neue Möglichkeiten bei der Luft/Lage-Erkundung ermöglichen.

Zurzeit findet eine intensive Einarbeitung statt. Laut Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar soll die neue Technik spätestens zum Ende des ersten Quartals 2023 in den Einsatzdienst gehen.

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Quelle: ots