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Mittwoch, August 10, 2022

Liebesbriefe verbrannt, Wald fackelt ab, 18 Monate Gefängnis

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Aus Frust über das Ende seiner Beziehung verbrannte der Mann die Liebesbriefe seiner Ex-Freundin und löste damit im März 2006 einen größeren Waldbrand südlich von Valencia an der Mittelmeerküste aus.

Dafür muss er nun anderthalb Jahre ins Gefängnis. Zudem verurteilte ihn ein Gericht der ostspanischen Hafenstadt zur Zahlung von 1,2 Millionen Euro Schadensersatz.

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Der junge Mann hatte die Briefe damals vor dem Haus seiner Ex-Freundin angezündet und in einen Müllcontainer geworfen, ehe er mit dem Auto davonfuhr.

Der Container fing Feuer, der starke Wind in der Gegend tat ein Übriges: Fast 2.000 Hektar Wald brannten nieder.

Wegen der Löscharbeiten, an denen sich auch mehrere Flugzeuge beteiligten, wurden eine ganze Wohnsiedlung geräumt, mehrere Straßen gesperrt und der nahe Hafen von Gandía zeitweise geschlossen.

Der mehrtägige Einsatz der Feuerwehr kostete rund 200.000 Euro, die Aufforstung des Gebiets gar eine Million Euro (SAZ, dpa).

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