Mit weniger mehr erreichen: Einsatz von smarter Technologie zur Bekämpfung von Inflation und Personalmangel in der Gastronomie

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Berlin (ots) –

Lightspeed Commerce Inc. (https://www.lightspeedhq.de) (NYSE: LSPD) (TSX: LSPD), Anbieter einer globalen All-in-one Handelsplattform zur Vereinfachung, Skalierung und Herstellung außergewöhnlicher Kundenerlebnisse, hat heute seinen Branchenbericht für den Gastronomiesektor veröffentlicht. Lightspeed befragte mehr als 8.000 Gastronomen und Verbraucher auf der ganzen Welt, darunter auch über 1000 in Deutschland, um einen Überblick über aktuelle Trends, Herausforderungen und Erwartungen für die Zukunft zu erhalten.

Mit smarter Technologie auch in schwierigen Zeiten erfolgreich sein

Da Gastronomen weltweit mit steigenden Inflationskosten, Personalknappheit und allgemeiner ökonomischer Unsicherheit zu kämpfen haben, scheint intelligente Technologie eine der besten Lösungen zu sein, um auch in Krisenzeiten wirtschaftlichen Erfolg zu haben. Die Mehrheit der befragten Gastronomen wollen trotz Personalmangels weiterhin kostendeckende Einnahmen erzielen: Zwei Drittel (65 Prozent) haben technische Hilfsmittel (kontaktloses Bezahlen, QR-Code, POS-Kassensoftware, Online-Bestellungen) eingeführt, um ihre Abläufe zu automatisieren und ihre Dienstleistungen zu optimieren.

Für Oliver Wizmer, Regional Manager DACH bei Lightspeed, „ist die Einführung neuer Technologie und smarten Kassensystemen wie Lightspeed Restaurant wie ein Rettungsanker für das Gastgewerbe, da sie es ermöglichen, Geld zu sparen, tägliche Abläufe zu erleichtern und mit wiederkehrenden Personalengpässen fertig zu werden.“

Auch bei Personalmangel haben digitale Tools eine Schlüsselrolle

Da fast jeder dritte Restaurantbesitzer (29 Prozent) Schwierigkeiten hat, Mitarbeiter einzustellen und zu halten, ist die Einführung digitaler Tools in Betrieben mit hohem Umsatz (Bars, Cafés, Fast Food) ein bevorzugter Hebel zur Bekämpfung des Personalmangels. Die Automatisierung von Aufgaben (kontaktloses Bezahlen, QR-Code-Bestellung), die Entwicklung von Click & Collect oder das Abonnement einer neuen Kassensoftware, sind einige der Initiativen, die von den befragten Restaurantbesitzern ergriffen wurden.

Die überwiegende Mehrheit der Besitzer von Schnellrestaurants (56 Prozent) und Restaurants (75 Prozent) gaben an, dass sie ihre Investitionen für die Annahme von Online-Bestellungen erhöht und damit für ihre wirtschaftliche Entwicklung den größten Nutzen erzielt haben. Die Einführung von QR-Code-basierten Bestellungen am Tisch oder kontaktloser Bezahlung steht bei den gehobenen Restaurants (40 Prozent) und auch bei Cafés und Bäckereien (50 Prozent) am höchsten im Kurs: Fast jeder zweite befragte Gastronom in diesen beiden Kategorien gibt an, dass er diese Aufgaben künftig weitestgehend automatisiert haben wird.

Inflationsbekämpfung: Wie stellen sich die Gastronomen darauf ein?

Da die Inflation im November 2022 in Deutschland immer noch bei 10 Prozent (Statistisches Bundesamts, 12.2022) lag, die Energiekosten weiter in die Höhe schnellen und viele Betriebe bereits hohe Umsatzeinbußen (DEHOGA, 12.2022) im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen haben, hatten die von Lightspeed befragten Gastronomen keine andere Wahl, als mit geeigneten Maßnahmen dagegen zu steuern. 40 Prozent der Restaurantbetreiber nannten die steigenden Rohstoffkosten als ihre größte Herausforderung im kommenden Jahr. Die befragten Gastronomen setzen vor allem vier Hebel ein, um die steigenden Kosten zu bekämpfen: Die Mehrheit der Gastronomen hat die Preise für ihr Speisenangebot erhöht, um wettbewerbsfähig zu bleiben; Cafes und Bäckereien (63 Prozent) sowie gehobene Restaurants (60 Prozent) haben am meisten davon Gebrauch gemacht. Über alle Arten von Betrieben hinweg gibt mehr als jeder Dritte an, die Lebensmittelkosten und den Lagerbestand strenger zu kontrollieren (39 Prozent), ebenso wurden die Öffnungszeiten oder Betriebstage eingeschränkt (32 Prozent) und die Speisen- und Getränkeauswahl verringert (36 Prozent).

Die Inflation wirkt sich negativ auf das Konsumverhalten der Verbraucher aus und zwingt sie, ihre Ausgaben zu überdenken und stärker zu kontrollieren. Zwar ist das Essengehen eine feste Gewohnheit, und es besteht nach wie vor der Wunsch, lokale Restaurants zu unterstützen, aber mehr als die Hälfte der befragten Deutschen gab an, dass sie aus wirtschaftlichen Gründen seltener dorthin gehen würden. Das Gleiche gilt für die Lieferung nach Hause, die für 68 Prozent der Befragten auch weniger im Fokus steht.

Weniger Lebensmittelverschwendung und Nachhaltigkeit: Kann man damit neue Kunden gewinnen?

Allein im deutschen Gastgewerbe entstehen pro Jahr 1,9 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle (BMEL); das haben die meisten der befragten Gastronomen mittlerweile im Blick und stellen sich ihrer ökologischen und wirtschaftlichen Verantwortung. Jeder dritte Gastronom (35 Prozent) stimmt der Idee zu, dass die Umsetzung umweltfreundlicher Initiativen mehr Kunden anziehen wird. Ein ähnlicher Anteil der Befragten (27 Prozent) gibt an, dass sie bereits Maßnahmen zur Begrenzung der Lebensmittelverschwendung in ihrem Betrieb gestartet haben, und fast ein Drittel aller Betriebe (28 %) bestätigt, dass sie ihre Lebensmittel von lokalen Lieferanten beziehen (dieser Anteil steigt bei Restaurants und Hotels sogar bis auf 50 Prozent an).

Personalmangel: Welche Auswirkungen hat er auf die Gastronomie?

Offene Stellen im Gastgewerbe konnten in 2022 nicht ausreichend mit neuem Personal besetzt werden – bis zu 50.000 Stellen (DEHOGA, 1.2023) blieben unbesetzt. Das belegt, dass der Personalmangel nach wie vor eine sehr große Herausforderung darstellt. Neben technischen Hilfsmitteln (Online-Bestellung, kontaktloses Bezahlen, u.a.) setzen die von Lightspeed befragten Gastronomen auf unterschiedliche Konzepte, um diese Situation zu meistern, denn fast 53 Prozent von ihnen geben an, dass sie mit viel weniger Personal planen müssen, als sie eigentlich für einen normalen Betriebsablauf benötigen.

Fast ein Viertel der Restaurants (21 Prozent) gibt an, dass sie ihre Gehälter oder Sozialleistungen erhöht haben, um neue Mitarbeiter zu gewinnen oder zu halten, wobei es allerdings Unterschiede zwischen den einzelnen Restauranttypen gibt: Knapp jeder Zehnte (10 Prozent) der Hotelbetreiber gibt an, seine Gehälter erhöht zu haben, im Vergleich zu über einem Drittel (40 Prozent) der befragten Betreibern von gehobenen Restaurants.Eine weitere Folge der geringen Attraktivität der Gastrobranche ist auch, dass die gehobenen Restaurantbetriebe, die sich in hohem Maße auf ihr Personal verlassen müssen, um gute Empfehlungen zu bekommen, ihre Öffnungszeiten reduzieren mussten, um ihr hohes Niveau zu halten. (Das betrifft über ein Drittel – 40 Prozent aller Befragten aus diesem Segment).

„Wenn alles teurer wird, ist es von entscheidender Bedeutung, seine Kosten besser zu kalkulieren“, empfiehlt Oliver Wizmer. „Für viele Gastronomen scheint es logisch, dass sich die steigenden Energie- und Rohstoffkosten in ihrem Getränke- und Speisenangebot widerspiegeln, aber es gibt noch weitere Möglichkeiten, Kosten zu minimieren: Achten sie genauer auf ihren Einkauf. Anstatt jede Woche die gleiche Menge Steaks zu bestellen, sollten Sie Woche für Woche überprüfen, was in ihrem Betrieb tatsächlich verbraucht wird, und entsprechend bestellen. Berechnen Sie auch die tatsächlichen Lebensmittelkosten für jedes Gericht: Ein und dasselbe Steak kann das beliebteste Gericht auf Ihrer Speisekarte sein, aber nicht unbedingt das rentabelste – oder umgekehrt. Selbst eine kleine Senkung der Lebensmittelkosten kann erhebliche Auswirkungen auf ihren Gewinn haben. Hierbei unterstützen Lightspeed und seine Partner, indem sie Gastronomen durch intelligentes Bestandsmanagement eine Echtzeit-Kontrolle über ihre Warenbestände ermöglichen, um Zeit, Lebensmittel und Geld einzusparen und sich in schwierigen Zeiten zu behaupten.“

Lesen Sie hier (http://www.lightspeedhq.de/blog/aktueller-stand-der-dinge-in-der-gastronomiebranche) weiterführende Informationen zum Thema, den vollständigen „Lightspeed Global Hospitality Industry Report 2022“ erhalten Sie hier (https://www.lightspeedhq.com/resources/restaurant/state-of-the-hospitality-industry-report).

Lightspeed befragte mehr als 1.100 Gastronomen und 7.000 Verbraucher aus Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, den USA, Kanada und Australien.

Über Lightspeed

Die All-in-one Handelsplattform von Lightspeed unterstützt Unternehmen, die das Rückgrat der globalen Wirtschaft bilden. Sie ermöglicht Händlern innovatives Arbeiten, um Prozesse zu vereinfachen, zu skalieren und außergewöhnliche Kundenerlebnisse zu bieten. Mit der Cloud-Lösung lassen sich Online- und stationärer Handel, Multichannel-Vertrieb, Standort-Erweiterungen, weltweites Bezahlen, Finanzierungen sowie die Verbindung zu Lieferanten-Netzwerken neu gestalten und zusammenführen. Lightspeed wurde 2005 in Montreal, Kanada, gegründet und ist sowohl an der New York Stock Exchange (NYSE: LSPD) als auch an der Toronto Stock Exchange (TSX: LSPD) notiert. Mit Teams in Nordamerika, Europa und im asiatisch-pazifischen Raum stärkt Lightspeed Unternehmen aus Einzelhandel, Gastgewerbe und der Golfbranche in über 100 Ländern.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Pressemitteilung kann zukunftsgerichtete Informationen und zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne der geltenden Wertpapiergesetze enthalten („zukunftsgerichtete Aussagen“). Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die vorausschauender Natur sind, von zukünftigen Ereignissen oder Bedingungen abhängen oder sich darauf beziehen und durch Wörter wie „wird“, „erwartet“, „antizipiert“, „beabsichtigt“, „plant“, „glaubt“, „schätzt“ oder ähnliche Ausdrücke gekennzeichnet sind, die sich auf Angelegenheiten beziehen, die keine historischen Fakten sind. Solche Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Erwartungen des Managements der Gesellschaft und beinhalten naturgemäß zahlreiche bekannte und unbekannte Risiken und Ungewissheiten, einschließlich wirtschaftlicher Faktoren. Eine Reihe von Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Dazu zählen unter anderem jene Risikofaktoren, die in unserer jüngsten Management’s Discussion and Analysis of Financial Condition and Results of Operations unter „Risk Factors“ in unserem jüngsten Jahresbericht sowie in unseren anderen bei den kanadischen Wertpapieraufsichtsbehörden und dem U.S. Securities and Exchange Committee eingereichten Unterlagen angeführt sind, die alle in unserem Profil auf SEDAR unter www.sedar.com und auf EDGAR unter www.sec.gov verfügbar sind. Die Leser*innen werden darauf hingewiesen, diese und andere Faktoren sorgfältig zu berücksichtigen, wenn sie Entscheidungen in Bezug auf die nachrangigen stimmberechtigten Aktien von Lightspeed treffen, und sich nicht in unangemessener Weise auf zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen. Die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen sind keine Garantie für zukünftige Leistungen, und obwohl die zukunftsgerichteten Aussagen auf bestimmten Annahmen beruhen, die das Unternehmen für angemessen hält, können die tatsächlichen Ereignisse und Ergebnisse erheblich von denjenigen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen des Unternehmens ausgedrückt oder impliziert wurden. Sofern dies nicht ausdrücklich durch geltendes Recht vorgeschrieben ist, übernimmt Lightspeed keine Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen öffentlich zu aktualisieren oder zu revidieren, sei es aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder aus anderen Gründen.

Pressekontakt:
Ilja Zeidler, Senior PR Manager EMEA
[email protected] // LightspeedWeitere Informationen finden Sie unter www.lightspeedhq.de.
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Quelle: ots