4 Dezember 2021

Ökoverbände in NRW präsentieren Tierwohl-Videos / Tierwohl in Biobetrieben funktioniert und braucht keine jahrelangen Übergangszeiten

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Düsseldorf (ots) –

Auch wenn derzeit viel über das Thema Tierwohl gesprochen und diskutiert wird, so wissen Verbraucherinnen und Verbraucher doch zumeist nur wenig über artgerechte Tierhaltung und das Wohl der Tiere im landwirtschaftlichen Alltag.

Drei Kurzfilme über Tierwohl in der ökologischen Rinder-, Schweine- und Geflügelhaltung sollen hier Abhilfe schaffen.

„Im Sinne von Verbrauchern und zum Nutzen der Tiere brauchen wir Maßnahmen zum Tierwohl heute, und keine diesbezüglichen Absichtserklärungen für das Jahr 2030“, betont Jan Leifert, Vorsitzender der Landesvereinigung Ökologischer Landbau NRW (LVÖ). „Mit den jetzt von uns produzierten Videos geben wir Einblicke in den Alltag von Bio-Betrieben aus NRW, die schon jetzt und vielfach seit Jahren auf artgerechte Tierhaltung in der landwirtschaftlichen Praxis achten.“

Am Beispiel eines westfälischen Schweinebetriebes, eines münsterländischen Geflügelhofs und eines rheinischen Rinderhalters zeigen die drei Videos, wie Ökobetriebe durch Stallbau,- und Platzgestaltung, Futterauswahl und andere Haltungsformen den Bedürfnissen von landwirtschaftlichen Nutztieren optimal nachkommen. „Ob Verbraucher oder Landwirt – jede Frau, jeder Mann kann sich hier überzeugen, dass Tierwohl schon heute zum Nutzen aller praktiziert werden kann“, erklärt LVÖ-Vorsitzender Jan Leifert.

Auch Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser hatte bei ihrem Besuch Ende August auf dem Bioland-Schultenhof in Hattingen zum Auftakt der Aktionstage Ökolandbau NRW 2021 gegenüber Medienvertretern erklärt, dass die Öko-Verbände mit ihrem Tierwohlkonzept klar voran gehen.

Die Videos zum Tierwohl finden Sie unter www.oekolandbau-nrw.de

Initiatoren der Aktionstage sind die Landesvereinigung Ökologischer Landbau NRW e.V. (LVÖ), die Landwirtschaftskammer NRW und das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV). Die Kampagne wird vom MULNV gefördert.

Pressekontakt:
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Quelle: ots