POL-ME: 57-Jährige um fünfstelligen Bargeldbetrag betrogen – Velbert – 2210035

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Mettmann (ots) –

Eine 57-jährige Velberterin wurde durch bislang unbekannte Tatverdächtige am Mittwoch, 05. Oktober 2022, um einen geringen fünfstelligen Bargeldbetrag betrogen. Die Frau bekam betrügerische Nachrichten über den Messengerdienst WhatsApp, in denen sie zu den Überweisungen aufgefordert worden war.

Das war geschehen:

Gegen 15:30 Uhr bekam eine 57-jährige Frau aus Velbert mehrere WhatsApp-Nachrichten von einer ihr unbekannten Nummer. Die Betrüger gaben sich als Sohn der Dame aus und gaben vor, dass dieser eine neue Nummer habe, da das alte Handy defekt sei. Sie baten die Velberterin um die Begleichung mehrerer Rechnungen. In gutem Glauben ihrem Sohn aus einer finanziellen Misslage zu helfen, überwies die Velberterin in mehreren Überweisungen insgesamt einen geringen fünfstelligen Betrag. Erst am Folgetag hielt sie persönlich Rücksprache mit ihrem Sohn und der Betrug fiel auf.

Folgerichtig erstattete sie Anzeige bei der Polizei. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein und die Kriminalpolizei übernahm die weitere Bearbeitung.

Die Polizei möchte diesen Betrug zum Anlass nehmen, um erneut vor den zum Teil professionell agierenden Betrügern zu warnen:

Seien Sie stets skeptisch, wenn Sie Nachrichten von Ihnen unbekannten Nummern erhalten. Betrügerische Nachrichten werden nicht nur an Seniorinnen und Senioren, sondern an WhatsApp-Nutzerinnen und -Nutzer jeglichen Alters gesendet. Erkundigen Sie sich immer bei Ihren Angehörigen unter den Ihnen bekannten Rufnummern, ob wirklich ein Rufnummernwechsel vorliegt. Seien Sie immer wachsam, wenn plötzlich um die Überweisung eines Geldbetrags gebeten wird. Vermutlich würden Ihre „echten“ Kinder und Enkel in einem solchen Fall immer das persönliche Gespräch mit Ihnen suchen. Ignorieren Sie betrügerische Nachrichten, blockieren Sie die unbekannte Nummer und erstatteten Sie Anzeige bei der Polizei. Bitte sprechen Sie auch mit Ihren Freunden, Bekannten und Nachbarn über diese und andere Betrugsmaschen.

Rückfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an:

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Quelle: ots