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Dienstag, Juni 28, 2022

POL-MG: „Pascal & Friends“: Die vermutlich längste Vatertagstour dauerte 37 Stunden

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Mönchengladbach (ots) –

Die Pascal & Friends Benefiztour vom Selfkant nach Oberstdorf endete unter solidarischem Blaulichtgeleit und mit müden aber glücklichen Radfahrern.

Vier Mönchengladbacher Polizisten sind am Vatertag, 26. Mai, morgens um sechs Uhr im Selfkant auf ihr Fahrrad gestiegen, um bereits zum dritten Mal in Gedenken an ihren verstorbenen Kollegen und Freund Pascal (48) in einer Nonstop-Fahrradtour Spenden zu sammeln. In diesem Fall hieß das konkret: 654 Kilometer, 4200 Höhenmeter in 37 Stunden Fahrtzeit. Geschlafen wurde danach.

Die vier Radler haben das natürlich in ihrer Freizeit gemacht, aber rührenden Support aus der ‚Blaulichtfamilie‘ erhalten. Nicht nur, dass der eigene Polizeipräsident Mathis Wiesselmann sie unterstütze, indem er gute 100 Kilometer mit ihnen zusammen auf dem Rad saß. ‚Die große Familie Polizei, vom Minister über Polizeileitungen, Gewerkschaften und IPA (International Police Association), ob in NRW oder in Bayern, wir haben überall riesige Unterstützung erfahren‘, so Eric Block gerührt. Und weiter: ‚Wir haben alle zusammen gestanden, gemeinsam für einen guten Zweck.‘

Der gute Zweck, das sind die Spendenempfänger, an die die Männer jeden einzelnen gespendeten Cent weiter geben. Auch in diesem Jahr ist einer davon die „Elterninitiative Kinderkrebsklinik Düsseldorf e.V.“. Sie kümmern sich um die Kleinsten unserer Gesellschaft bei schweren Erkrankungen und um ihre Familien. Um ein wenig Licht und Farbe in diesen schwierigen „Alltag“ zu bringen.
https://www.kinderkrebsklinik.de [kinderkrebsklinik.de]
Ebenso mit Spenden bedacht wird der Wünschewagen des ASB. Hier wird es Schwerstkranken ermöglicht, noch einmal an ihren Lieblingsort gebracht zu werden.
https://wuenschewagen.de [wuenschewagen.de]

Dass das gute Gefühl, angekommen zu sein, hart erkämpft werden muss, das wussten Eric, Bernd, Carsten und Guido bereits von den letzten Touren. Eric: ‚Die Nacht war ziemlich hart. Viele Steigungen, hoch und runter. Manchmal war es gut, dass wir im Dunkel die Länge der Steigung gar nicht sehen konnten. Die Versorgungspunkte waren dann wie Oasen in der Wüste.‘ Was einem hilft? ‚Das Engagement der Kollegenschaft ab Neu-Ulm und die temporäre Begleitung durch Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West waren sensationell und hat uns ab da nochmal richtig gepusht‘ erinnert er sich wenige Tage nach der Tour lächelnd.

Auch Guido scheinen diese Momente fast mehr im Gedächtnis geblieben zu sein als die mentalen und körperlichen Herausforderungen. ‚Der Blick auf die Alpen und die Begleitung durch die Kollegen war die Motivation auf der Schlussetappe.‘, erinnert auch er sich. Ein bisschen Wehmut scheint aber auch mitzuschwingen. ‚Die dritte Zipfeltour. Das Ende einer langen Reise.‘ stellt er fest.

Wichtiger und unverzichtbarer Support waren auch die beiden Freundinnen, die mit dem Begleitfahrzeug dabei waren und immer wieder für Verpflegung und auch Zuspruch sorgten.

Die Männer bedanken sich ausdrücklich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern: Dem Lions Club, der IPA Mönchengladbach und der IPA Kempten, der Volksbank Mönchengladbach, der GdP, der DPolG, der Markt Oberstdorf, dem Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, der Polizei Mönchengladbach und dem Innenministerium. Ebenfalls von Herzen dankbar ist das Team allen, die ihnen mit persönlichen Nachrichten und auf der Facebook-Seite beigestanden und sie angefeuert haben. „Zu wissen, dass da Menschen sind, die das mit Interesse verfolgen, das spornt schon an“, sind sie sich einig.

Eigentlich sind die Radler auf diesen Touren im Herzen zu fünft unterwegs. ‚Es gab noch jemanden da oben, der an dem Tag scheinbar auch Lust auf’s Radfahren hatte. Er hat uns Rückenwind geschickt und den Regen abgehalten.‘ sagt Guido über Pascal. Bemerkenswert ist auch, dass sie wieder mal komplett ohne Panne durch die Tour gekommen sind. Mit Blick nach oben aber vielleicht auch kein Zufall… .

Die Männer hoffen, dass sich die Anstrengungen auch für die diesjährigen Spendenempfänger lohnen. Sie freuen sich über jede Euro, den sie weitergeben dürfen. Denn ausnahmslos alles, was ankommt, jeder einzelne Cent, wird dafür aufgewendet.
Auf dem „Spendenkonto des PSV Mönchengladbach“, DE49 3105 0000 0003 6947 34, mit dem Verwendungszweck: Benefiztour“ oder per Paypal unter [email protected] ist noch Platz. Für ein bisschen mehr Lächeln in einer derzeit schwierigen Welt. (cw)

Rückfragen von Journalisten bitte an:

Polizei Mönchengladbach
Pressestelle
Telefon: 02161/29 10 222
Fax: 02161/29 10 229
E-Mail: [email protected]
https://moenchengladbach.polizei.nrw

Original-Content von: Polizei Mönchengladbach, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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