POL-RBK: Burscheid – Ergebnis einer groß angelegten Verkehrskontrolle des Verkehrsdienstes

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Burscheid (ots) –

Am gestrigen Donnerstag (19.01.), in der Zeit von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr, führte der Verkehrsdienst der Polizei Rhein-Berg auf der Bürgermeister-Schmidt-Straße in Höhe der Feuerwache eine groß angelegte Verkehrskontrolle durch.
Unterstützt wurde der Verkehrsdienst durch weiteres Personal aus dem Wachdienst. Hinzu kamen 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines polizeilichen Seminars zum Thema „Drogen im Straßenverkehr“, die dabei ihre erlernten bzw. verbesserten Fähigkeiten beim Erkennen von Anzeichen einer Drogenbeeinflussung bei Verkehrsteilnehmern anwenden sollten.
Insgesamt waren rund 40 Polizisten und Polizisten sowie ein Diensthundführer mit Diensthund beteiligt. Zudem befand sich eine Ärztin für erforderliche Blutprobenentnahmen vor Ort.
Insgesamt wurden circa 95 Fahrzeuge und rund 100 Personen überprüft.

Daraus resultierten 10 Blutproben aufgrund eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens wegen Fahrens unter Drogeneinfluss ohne Ausfallerscheinungen. Hinzu kamen 2 Blutproben wegen des Verdachtes einer Trunkenheit im Verkehr, da der Betäubungsmitteleinfluss zu Ausfallerscheinungen und damit zu einer Fahruntüchtigkeit geführt hat. Nur in einem Fall war diese Fahruntüchtigkeit durch Alkohol entstanden, als ein 39-jähriger Fahrer aus Burscheid mit einem Alkoholwert von 1,26 Promille gestoppt wurde.

Die Fahrzeugführerinnen und -führer, denen eine Blutprobe entnommen werden musste, befanden sich im Alter zwischen 23 und 58 Jahren. Fünf der unter Alkohol- oder Drogeneinfluss erwischten Personen kamen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis, die anderen Personen kamen aus Leverkusen, dem Rhein-Sieg-Kreis, Recklinghausen, Euskirchen und Jülich.

In 5 Fällen wurde der Rauschzustand durch den Wirkstoff THC hervorgerufen, in 2 Fällen war es Amphetamin und 2 mal Morphin.

In 3 Fällen wurde der Führerschein noch vor Ort sichergestellt.

Ein kontrollierter Fahrer besaß erst gar keine Fahrerlaubnis, musste umgehend seinen Wagen stehen lassen und sich nun in einem Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Der Diensthund „Bope“ fand in einem kontrollierten Pkw bei einem Beifahrer Betäubungsmittel auf, was nun eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz nach sich zieht.

Zudem wurden weitere Verstöße festgestellt, die Bußgelder nach sich ziehen. Darunter vier Verstöße wegen der Benutzung eines Mobiltelefons am Steuer sowie vier Verstöße wegen Missachtung einer Rotlicht zeigenden Ampelanlage.

Bei einem kontrollierten Audi A 5 aus Jülich war die Betriebserlaubnis wegen technischer Veränderungen erloschen, so dass er nicht mehr weiterfahren durfte und durch die Polizei sichergestellt wurde. Unter dem Strich handelte es sich um einen erfolgreichen und arbeitsreichen Tag, der zur Verkehrssicherheit im Rheinisch-Bergischen Kreis beigetragen hat. (ct)

Anhang: 1 Foto von der Kontrollstelle

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Quelle: ots