Positive Entwicklung im Rahmen der Gesamtjahresprognose / Bertrandt veröffentlicht Bericht zum Geschäftsjahr 2021/2022

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Ehningen (ots) –

Der Geschäftsverlauf des Bertrandt Konzerns im Berichtszeitraum war geprägt von einer vermehrten Projektvergabe und einer spürbar verbesserten Auslastung im Vergleich zum durch die Pandemie belasteten Vorjahr. Die Gesamtleistung erhöhte sich um rund 19 Prozent und kam damit wieder über die Marke von einer Milliarde Euro. Parallel dazu hat sich das operative Ergebnis entsprechend verbessert: Das EBIT beträgt rund 42 Millionen Euro nach rund 20 Millionen Euro im Vorjahr.

Der Start der Berichtsperiode war gekennzeichnet von einer erfreulichen Wirtschaftserholung und nachlassenden Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie. „Die sich normalisierenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu Beginn des Geschäftsjahres 2021/2022 führten zu einer Aufhellung der Marktstimmung in der Automobilindustrie, die sich in einer vermehrten Projektvergabe und steigender Auslastung bei Bertrandt widerspiegelte. Dieser Trend verfestigte sich im weiteren Verlauf des Berichtzeitraums. Allerdings haben wir die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auch im Jahresverlauf 2022 mit höheren Krankenständen und Ausfallzeiten direkt gespürt. Dies hat die Geschäftserholung insgesamt gebremst“, so Markus Ruf, Mitglied des Vorstands der Bertrandt AG.

Im Verlauf des Geschäftsjahres haben sich die Parameter weiter verändert. Materialknappheit und steigende Inflationsraten brachten bereits Herausforderungen für viele Industriezweige mit sich. Mit Beginn des Ukraine-Konflikts Ende Februar 2022 wurden die makroökonomischen Rahmenbedingungen weiter spürbar. Bertrandt war und ist nicht direkt von dem Konflikt betroffen, indirekte Belastungen, insbesondere infolge stark steigender Energiepreise, beeinflussen jedoch auch den Konzern.

Die Gesamtleistung hat sich im Geschäftsjahr 2021/2022 um 18,9 Prozent auf 1.009.159 TEUR (Vorjahr: 848.592 TEUR) erhöht. Das EBIT belief sich im Berichtszeitraum auf 41.664 TEUR (Vorjahr: 20.040 TEUR). Dies entspricht einer operativen Marge von 4,1 Prozent (Vorjahr: 2,4 Prozent). Das Ergebnis nach Ertragssteuern betrug im Geschäftsjahr 21.134 TEUR nach 6.909 TEUR im Vorjahreszeitraum. Die Anzahl der Beschäftigten stieg ebenfalls an: Zum 30. September 2022 waren 13.179 Mitarbeitende im Konzern beschäftigt (Vorjahr: 12.030). „Damit haben wir ein erfreuliches Wachstum im Konzern erzielt und unsere kommunizierten Ziele trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen erreicht“, sagt Michael Lücke, Mitglied des Vorstands der Bertrandt AG.

Der Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr ist weiterhin von zahlreichen Entwicklungen in den für Bertrandt wichtigen Branchen geprägt, deren Ausgang aktuell nicht abschließend beurteilt werden kann. Steigende Entwicklungsbudgets, die hohe Dynamik in den Megatrends Digitalisierung, autonome Mobilität, Vernetzung und Elektromobilität sowie die Fokussierung von Bertrandt darauf bieten Potenziale. Der Vorstand beurteilt die Entwicklung und die zukünftigen Perspektiven des Unternehmens positiv. Die finanziellen und bilanziellen Rahmenbedingungen des Konzerns bilden eine gute Basis für zukünftiges Wachstum. Bertrandt rechnet für das Geschäftsjahr 2022/2023 mit einem Anstieg der Gesamtleistung um 60 bis 100 Millionen Euro sowie einer EBIT-Marge zwischen 4,1 und 7 Prozent.*

*Für weitere Details wird auf den Prognosebericht im Geschäftsbericht 2021/2022 verwiesen.

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Quelle: ots