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Mittwoch, Juni 29, 2022

Rauchverbot: Polizei macht Kneipe dicht, 145.000 Euro Strafe

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Es handele sich um ein Restaurant im Badeort Marbella an der südspanischen Costa del Sol. Besitzer José Eugenio Arias hatte sich von Anfang an mit markigen Worten geweigert, die Neuregelung anzuwenden und ist dadurch im Land zu einer Medienberühmtheit geworden.

Als die Polizei im Blitzlichtgewitter der Presse erschien, um sein Lokal zu schließen, empfing er die Beamten herausfordernd mit einer Zigarre in der Hand. "So etwas gab es noch nicht einmal während der Franco-Herrschaft", empörte sich der Gastwirt, der die jetzige Regierung als "diktatorisch, marxistisch und terroristisch" beschimpfte.

Er werde anderswo ein neues Restaurant eröffnen und ebenfalls das Rauchen erlauben, sagte Camisón, der überdies mit einer Geldbuße von 145.000 Euro bestraft wurde.

In Spanien gilt seit dem 2. Januar ein generelles Rauchverbot in allen öffentlich zugänglichen Gebäuden. Auch in Kneipen, Restaurants und Diskotheken ist der Tabakkonsum verboten. Raucherzimmer sind nicht zugelassen. In der Umgebung von Krankenhäusern, Spielplätzen oder Schulen darf ebenfalls nicht gequalmt werden. (SAZ, dpa; Foto: Fortuna)

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