Social-Media-Kampagne führt nicht zum gewünschten Erfolg? / 5 Fehler, die Handwerksbetriebe auf den Plattformen immer wieder machen

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Hamburg (ots) –

David Cordes ist der Gründer und Geschäftsführer der Cordes Consulting GmbH und Experte für die Mitarbeitergewinnung für mittelständische Bau-, Handwerks- und Industrieunternehmen. Um Fachkräfte und suchende Unternehmen zusammenzuführen, setzt er auf Kampagnen in den sozialen Medien.

Nach Angaben des Zentralverbands des Deutschen Handwerks fehlen derzeit etwa 150.000 Handwerkerinnen und Handwerker. Der Fachkräftemangel hat die mittelständischen Betriebe damit voll im Griff. „In vielen Unternehmen weiß man inzwischen, dass man mit den traditionellen Methoden zur Mitarbeitergewinnung nicht mehr ans Ziel gelangt“, sagt David Cordes von der Cordes Consulting GmbH. „Die sozialen Medien rücken in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Doch gerade dort kann einiges schiefgehen.“ Im Folgenden hat David Cordes die häufigsten Fehler bei Social-Media-Kampagnen verraten, die es zu vermeiden gilt.

1. Es wird kein Werbebudget verwendet

„Wir sehen immer wieder, dass Unternehmen ihre offenen Stellen über die sozialen Medien verbreiten, ohne ein Werbebudget festzulegen“ erklärt David Cordes. Mit einem einfachen Post erreiche man die Fachkräfte allerdings nicht. Ein Werbebudget führt zur notwendigen Reichweite. Das Unternehmen gewinnt also erst damit an Sichtbarkeit.

2. Bildsprache funktioniert nicht

Stellenanzeigen mit Bildern und Videos auszustatten, ist wichtig und sinnvoll. Essenziell dabei ist allerdings, dass die Bildsprache stimmt. Das heißt, die Bilder und auch das Videomaterial müssen nicht nur optisch ansprechend und authentisch, sondern auch für den Zweck geeignet sein. Allzu oft wird dies allerdings nicht beachtet. Das rückt den Betrieb in ein schlechtes Licht und die Bewerbungen bleiben aus.

3. Mitarbeiter werden nicht einbezogen

Um Kampagnen zur Fachkräftegewinnung erfolgreich zu schalten, ist es wichtig, die Mitarbeiter des Unternehmens zu Wort kommen zu lassen. Doch auch diesen Punkt beachten viele Unternehmen bei der Mitarbeitersuche nicht. Der große Vorteil, Mitarbeiter in die Kampagnen einzubeziehen ist, dass sie nicht nur einen authentischen Einblick in ihre Arbeit, das Unternehmen und in die Zusammenarbeit mit den Kollegen bieten, sondern außerdem Vertrauen bei potenziellen Bewerbern schaffen.

4. Fehlendes Zielgruppenverständnis

Stellenanzeigen, die aussehen, wie jede andere und mit 08/15-Aussagen wie „Wir suchen neue Kollegen“ locken, können Fachkräfte heute nicht mehr überzeugen. Stattdessen ist es wichtig, die Zielgruppe zu verstehen und sie hinsichtlich ihrer Bedürfnisse konkret anzusprechen. Hierzu ist es auch notwendig, die Sprache der potenziellen Kandidaten zu verwenden und offene Fragen zu beantworten. Warum sollten Fachkräfte zu diesem Betrieb wechseln? Was macht die Arbeit in dem Unternehmen so interessant und was tut das Unternehmen für seine Mitarbeiter?

5. Schlechter Bewerbungsprozess

Ein großes Problem sind auch die Bewerbungsprozesse hinter den Anzeigen. Ein potenzieller Bewerber folgt dem Link und kommt auf eine Seite, die unnötig viele Daten von ihm verlangt. Er muss ein Anschreiben, seinen Lebenslauf und seine Zeugnisse hochladen. Die Folge sind meist Abbrüche der Bewerbungen. Stattdessen sollte der Prozess zu einem schnellen Kontakt führen, der einem ersten Kennenlernen dient. Alle Weitere kann später geklärt werden.

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Pressekontakt:
Cordes Consulting GmbH
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