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Sonntag, Oktober 2, 2022

Spanien schlägt Eisenach: Opel-Jobs (einigermaßen) sicher

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An der Produktionsstätte in Figueruelas naha Saragossa sollen nun maximal 900 Stellen abgebaut werden, wie die Gewerkschaften und die Regierung in Madrid am Donnerstag mitteilten.

Magna hatte ursprünglich die Streichung von 1.700 Jobs, zuletzt dann noch von 1.300 Jobs gefordert.

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Die Gewerkschaften setzten außerdem durch, dass die beiden in Figueruelas vorhandenen Produktionslinien erhalten bleiben.

Damit verzichtet Magna darauf, einen Teil der Produktion in das Eisenacher Werk zu verlegen. Der österreichisch-kanadische Zulieferer sagte zudem Investitionen in die Anlage in Spanien zu.

"Die Zukunft des Werkes ist für zehn Jahre garantiert", sagte der spanische Industrieminister Miguel Sebastián. Mit der Vereinbarung von Magna und Gewerkschaften könnte nun auch eine Einigung über die Finanzierung der Staatshilfen für Magna einfacher werden.

Die Bundesregierung hatte Magna bei einer Übernahme von Opel Hilfen über 4,5 Milliarden Euro in Aussicht gestellt und forderte eine Beteiligung aller europäischen Staaten mit Opel-Standorten.

Die spanische Regierung hatte angesichts der laufenden Verhandlungen über die Zukunft des Werkes in Figueruelas bislang Zusagen verweigert.

Wann der Vertrag des Opel-Mutterkonzerns General Motors mit Magna über den Verkauf des deutschen Autobauers unterzeichnet wird, war am Donnerstag weiter unklar. Ein Abschluss noch in dieser Woche schien aber möglich (SAZ, AFP).

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Foto: Wikipedia

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