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Sonntag, Juni 26, 2022

Spanier rüffeln Merkel: „Löhne bleiben an Inflation gekoppelt“

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Die Kanzlerin hatte dafür geworben, Lohnsteigerungen nicht an die Inflationsrate zu koppeln. Die Löhne sollten erhöht werden, wenn die Unternehmen Gewinne erzielt hätten, sagte sie in einem Interview mit dem spanischen Rundfunk (RNE) und Fernsehen (TVE).

Demgegenüber betonte der spanische Arbeitsminister Valeriano Gómez am Donnerstag, Spanien habe gute Erfahrungen damit gemacht, Lohnerhöhungen an die Inflationsrate zu binden.

Der spanische Arbeitgeberverband (CEOE) äußerte ebenfalls Bedenken. "Eine Übernahme des deutschen Modells würde für Spanien einen sehr radikalen Wandel bedeuten", sagte der CEOE-Vizepräsident Arturo Fernández. In Spanien würden sich auch in Zukunft die Löhne nach der Inflationsrate richten. "Eine Bindung an die Produktivität ist eher ein deutsches Thema."

Die Kanzlerin hatte am Vortag betont, dass die Wirtschaftskrise in Europa keine Krise des Euro sei. In einem Interview mit dem RNE und TVE sagte sie: "Die Krise wurde dadurch ausgelöst, dass zu hohe Schulden gemacht wurden und es einigen Ländern an Wettbewerbsfähigkeit mangelt." (SAZ, dpa; Foto: Regierungonline/Kugler)

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