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Über 2.000 Fahrzeuge und 2.700 Personen überprüft – Polizei erlangt zahlreiche Informationen zu reisenden Intensivtätern

Münster

Am gestrigen Donnerstag kontrollierten mehrere hundert Polizeibeamte Fahrzeuge und Personen an Autobahnen sowie an den Ein- und Ausfahrtsstraßen im Münsterland und nördlichen Ruhrgebiet.

Ziel der Kontrollen war die fortlaufende Informationsgewinnung zu Reisewegen und Aufenthaltsorten von mobilen Intensivtätern. Diese machen nicht an Landes- und Bundesgrenzen halt und begehen Einbrüche, Taschendiebstähle und andere Straftaten. Das  Auffinden und die Zuordnung von Diebesgut spielte ebenfalls eine bedeutende Rolle bei der groß angelegten Kontrollaktion.

“Die Schwerpunktkontrollen waren ein Erfolg”, erklärte Kriminaloberrat Rainer Kratz. “Die Festnahmen von 12 Personen nicht allein machten den Tag lohnenswert. Drei Festnahmen bei einem Wohnungseinbruch auf frischer Tat im Kreis Coesfeld zeigen, dass wir die Strukturen und die Arbeitsweise der mobilen Täter kennen. Mit allen weiteren Informationen, die wir am Donnerstag erlangt haben, erhöhen wir den Druck auf die Einbrecherbanden.”

Polizisten kontrollierten zahlreiche Geschäftsräume. Sie überprüften anwesende Personen und deren Sachen. Drei gestohlene Handys fanden sie allein in An- und Verkaufsläden. Zwei weitere fielen ihnen bei Fahrzeugkontrollen in die Hände.

Auf der Autobahn 30 bei Hörstel legte ein 38-jähriger Rumäne den Beamten einen gefälschten Führerschein vor. Angeblich hatte er ihn im Internet für 650 Euro gekauft. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige.

“Die  gestern gewonnenen Informationen fügen wir nun zusammen und werten sie aus”, äußerte Kratz abschließend. “Wieder hat sich gezeigt, dass sich das System bewährt hat und die enge Zusammenarbeit mit allen Behörden, auch über Ländergrenzen hinweg, funktioniert.”

 

Auch im Kreis Warendorf wurden 170  Fahrzeuge bei bezirksweitem Kontrolltag überprüft

170  Fahrzeuge und  300  Personen überprüfte die Polizei am Donnerstag, 23.10.2014 im Kreis Warendorf. Im Kampf  gegen den Wohnungseinbruchsdiebstahl findet aktuell die landesweite Aktionswoche “Riegel vor! Sicher ist sicher.” durch. Die Polizei in Warendorf beteiligte sich kreisweit an den Kontrollen im Regierungsbezirk Münster. Die Polizei Warendorf erhielt dabei Unterstützung von  Einheiten der Bereitschaftspolizei aus Bielefeld und Recklinghausen.

Die Polizei erwischte einen  31 -jährigen Mann, an dessen Fahrzeug gestohlene Kennzeichen angebracht waren. Der Tatverdächtige aus Westbevern-Vadrup  gestand, dass das Auto weder ordnungsgemäß angemeldet noch versichert ist. Darüber hinaus  fuhr er den Pkw, obwohl er keinen Führerschein hat.  Der 31-Jährige wurde nach seiner Vernehung und erkennungsdienstlichen Behandlung auf freien Fuß gesetzt.

Die Polizei führte die Kontrollen aufgrund zunehmender Wohnungseinbruchszahlen durch. Mit den Kontrollen will die Polizei Informationen über verdächtige Personen und Fahrzeuge erhalten. Sie suchte aber auch nach Diebesgut aus Wohnungseinbrüchen und Tatwerkzeuge.

In der Orten Alverskirchen, Drensteinfurt und Oelde bot die Polizei ihr Präventionsangebot an. Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzen die Möglichkeit sich über Möglichkeiten eines sicheren Zuhauses zu informieren. Die technischen Fachberater zeigten auf, mit welchen Verhaltensweisen und mechanischen Sicherungsmöglichkeiten den Einbrechern ihr Handeln erschwert wird.

Sie appellierten auch an die Beratenden, aufmerksam zu sein und ihre Beobachtungen der Polizei über den Notruf 110 zu melden.

Ebenso kontrollierten die Beamten im Bereich Coesfeld

Insgesamt 541 Fahrzeuge und 550 Personen kontrollierten die Beamten gestern im Kreis Coesfeld. 19 verdächtige Fahrzeuge und ein Haus durchsuchten die Beamten. Es wurden 8 Gegenstände sichergestellt und fünf Personen erkennungsdienstlich behandelt. Es kam zu drei Festnahmen (siehe unten) und zwei Haftbefehle wurden vollstreckt.

Bericht von gestern Nachmittag: Die Fallzahlen im Deliktsbereich Wohnungseinbruch sind seit Jahren Anlass zu verstärkten Aktivitäten der Polizei im Kreis Coesfeld. Im Rahmen der landesweiten Kampagne “Riegel vor!-Sicher ist sicherer” kontrollieren heute zahlreiche Polizisten im Rahmen eines Großeinsatzes auf Landstraßen als auch innerstädtisch verdächtige Personen und Fahrzeuge. Unterstützt werden die Coesfelder Beamten dabei von Polizisten aus der Einsatzhundertschaft.

Zum Start der dunklen Jahreszeit sollen die Bürgerinnen und Bürger sensibilisiert werden. Bei den Verkehrskontrollen werden spezielle Flyer ausgeteilt, die deutlich machen, wie das Einbruchsrisiko durch eigene vorbeugende Maßnahmen deutlich gesenkt werden kann.Zahlreiche Beratungstermine, beispielsweise auf Wochenmärkten, werden seit Montag kreisweit durch speziell ausgebildete Beamte der Kriminalprävention angeboten.Neben der Vermittlung von Präventionstipps und der Analyse bzw. Beseitigung von Schwachstellen an Wohnungen und Häusern hat die Kampagne noch eine weitere Zielrichtung. Als “Experten” für das eigene Wohnumfeld sollen die Bürgerinnen und Bürger die Augen und Ohren offen halten und die Polizei über verdächtige Wahrnehmungen sofort über den Notruf 110 in Kenntnis setzen. Auf diese Weise erhöht sich das Entdeckungsrisiko der Täter und die Polizei erhält wertvolle Ermittlungshinweise.

Mehr als 200 Personen und Fahrzeuge wurden seit dem Beginn der Großkontrolle am Vormittag angehalten und kontrolliert. Gegen 12.20 Uhr meldete eine Zeugin, dass offensichtlich in ihr Wohnhaus in Dülmen-Rödder eingebrochen wurde. Bei Rückkehr zu ihrem Wohnhaus traf sie auf drei männliche Personen, die vorgaben,  auf Arbeitssuche zu sein. Sie bemerkte aber gleichzeitig, dass eine Tür am Wohnhaus offen stand. Während sie die Polizei informierte, flüchteten die Täter mit einem in der Nähe abgestellten PKW. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnten 3 männliche Personen rumänischer Staatsangehörigkeit im Alter von 21 bis 40 Jahren vorläufig festgenommen werden.Die Ermittlungen dauern an.

Gegen 12.30 Uhr wurde ein 21-jähriger Autofahrer aus Lüdinghausen kontrolliert, dabei stellten die Polizeibeamten fest, dass der Mann offensichtlich unter Drogeneinfluss fuhr. Die Ergebnisse der anschließenden Fahrzeug- und Wohnungsdurchsuchungen bestätigten den Verdacht auf Drogenkonsum. Dem Autofahrer wurde eine Blutprobe entnommen, ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

An einer weiteren Kontrollstelle wurde ein 41-jähriger Mann aus Senden angetroffen, der mit Haftbefehl gesucht wurde. Nach Zahlung des befreienden Geldbetrages wurde er entlassen.

Die Kontrollen werden bis in die Abendstunden fortgesetzt.

Die Polizei im Kreis Coesfeld empfiehlt:

“Seien Sie aufmerksam für verdächtige Wahrnehmungen!” –    “Wählen
Sie im Verdachtsfall den Notruf 110!” –    “Sichern Sie Ihr Zuhause!
Ihre Polizei berät Sie kostenlos zum Einbruchschutz.”

 

Kreis Steinfurt

Die Beamten schließen sich den Ausführungen der Kollegen aus Münster an.

 

Großeinsatz im Raum Borken

Im Rahmen der landesweiten Aktionswoche gegen Einbrecher fanden heute im gesamten Münsterland Kontrollen auf den wichtigsten Verbindungsstraßen statt. Im Blickpunkt standen überörtliche Einbrecherbanden, die sich vermehrt aus den Ballungsgebieten in den ländlichen Raum und damit auch ins Münsterland begeben.

Im Kreis Borken gab es im Jahr 2013 einen Anstieg von 576 im Jahr 2012 auf 673 Einbrüche in Wohnhäuser und Wohnungen. “Obwohl die Entwicklung im Jahr 2014 bislang keinen weiteren Anstieg erwarten lässt, der Anteil der gescheiterten Einbrüche bei fast 40 % liegt und die Aufklärungsquote im Landesvergleich mit 25 % erfreulich hoch ist, gibt es für die Polizei im Kreis Borken keinen Grund, ihre Maßnahmen gegen die Einbrecher zu reduzieren”, so Kriminaldirektor Manfred Joch, der den Einsatz im Kreis Borken leitete. “Wir wissen, dass der Wohnungseinbruch die Menschen besonders belastet und beängstigt,” so der Kriminaldirektor weiter.

Berichtet wurde bereits über die zahlreichen Informationsstände im Kreisgebiet, an denen sich Bürgerinnen und Bürger zum Thema “Schutz der eigenen vier Wände” informieren und beraten lassen können.

Heute standen direkte Maßnahmen der Polizei auf dem Programm, und dies im münsterlandweit koordinierten Großeinsatz. Die Kreispolizeibehörde Borken konzentrierte sich dabei auf den Raum Borken. An acht Kontrollorten auf wichtigen Verbindungsstraßen fanden Überprüfungen von Fahrzeugen und Personen statt. Gerade in der “dunklen Jahreszeit” ist die Gefahr Opfer eines Wohnungseinbruchs zu werden, besonders groß. In sehr vielen Fällen begehen die Täter die Einbrüche am späten Nachmittag bzw. am frühen Abend. Zeiten, in denen die Dunkelheit den Täter Schutz gibt und viele Bürger ihre Wohnhäuser und Wohnungen für alltägliche Dinge (Einkauf, berufliche Dinge, Sport und sonstige Freizeitaktivitäten) verlassen und teilweise nicht ausreichend sichern. Aus diesem Grund fanden die Kontrollen von 11.00 Uhr bis 20.00 Uhr statt.

Neben den beschriebenen Kontrollen, bei denen die Polizei des Kreises Borken durch Beamte einer Einsatzhundertschaft unterstützt wurde, fanden noch weitere Aktionen im Raum Borken statt.
Uniformierte Polizeibeamte waren in Wohngebieten unterwegs. Die Beamten kontrollierten verdächtige Personen und Fahrzeuge, suchten aber auch das Gespräch mit den Anwohnern, um über das Phänomen Wohnungseinbruch aufzuklären und über Möglichkeiten der Vorbeugung zu informieren. Daneben waren auch Zivilstreifen und Ermittlungsteams der Kripo im Einsatz, um Kontrollen in bestimmten Objekten (z.B.
Spielhallen) durchzuführen und nötigenfalls verdächtige Personen observieren zu können.

Insgesamt wurden 424 Fahrzeuge, 433 Personen und 61 Objekte überprüft und mehr als 160 Informationsgespräche geführt. Unter den überprüften Personen befanden sich drei Verdächtige. Konkrete Straftaten konnten diesen Verdächtigen bislang nicht nachgewiesen werden. Informationen zu verdächtigen Personen gehen nicht verloren – sie werden ausgewertet und verbessern weiter die Kenntnisse der Polizei über das Vorgehen und Zusammenhänge bei den überörtlichen Einbrecherbanden.

Bei den Kontrollen im Verkehrsraum wurden drei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt, entsprechende Strafanzeigen eingeleitet und geringe Mengen Drogen sichergestellt. Ein Autofahrer war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis – er muss nun ebenfalls mit einem Strafverfahren rechnen.

Die Polizei im Kreis Borken wird diese Aktionen gegen den Wohnungseinbruch fortsetzen. Unterstützen Sie uns – sichern Sie Ihre eigenen vier Wände und rufen Sie sofort die 110, wenn Sie z.B. in Ihrem Wohngebiet verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachten.