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LKW Überschlag an der BAB 43a erleben

Informationstage der Polizei Münster mit einem LKW-Überschlagsimulator vom 19. bis 21. Mai 2014 am Autohof Senden an der BAB 43

Mehr als ein Drittel der Fahrer und Beifahrer im gewerblichen Güterverkehr verzichten noch immer darauf, den Gurt anzulegen. Sie vernachlässigen damit ein wichtiges Sicherheitselement, denn bei drei von vier schweren Unfällen kann der Gurt die Verletzungen der LKW-Insassen vermindern oder gar vermeiden.

Vor diesem Hintergrund führen die Verkehrssicherheitsberater des Polizeipräsidiums Münster vom 19. bis 21. Mai 2014 die Aktionstage “Hat’s geklickt?” erstmalig auf dem Autohof Senden an der Autobahn 43 durch. Gemeinsam mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat e.V. und der Berufsgenossenschaft Verkehr wird ein Überschlagsimulator aufgebaut, in dem ein seitliches Umstürzen bzw. ein Überschlag eines LKW die Wirkung des serienmäßigen Dreipunkt Sicherheitsgurtes unmittelbar erlebbar macht.

Die üblicherweise in der Praxis gleichzeitig stattfindende Vorwärtsbewegung bleibt dabei zwar unberücksichtigt, wird aber dafür in einem aufgestellten LKW-Gurtschlitten simuliert. Viele Fahrer stellen die Notwendigkeit der Gurtbenutzung in Frage, weil sie seine Wirkung nicht kennen.  “Die Erlebnisse im Überschlagsimulator verändern bei fast allen Fahrern die Einstellung zum Sicherheitsgurt.

Fast ausnahmslos sind sie nach der Simulation nachdenklich und bereit über das eigene Verhalten nachzudenken”, erläuterte Polizeihauptkommissar Christoph Becker, Verkehrssicherheitsberater beim Polizeipräsidium Münster. Darüber hinaus sind alle Interessierten Pkw-Fahrerinnen und -Fahrer, Fahrschulen mit ihren Schülern, junge Fahrer und Senioren zu einem Besuch der Aktionstage am Autohof Senden herzlich eingeladen.

Die Polizei bietet am 19.Mai von 11 bis 19 Uhr, am 20.Mai von 10 bis 19 Uhr und am 21.Mai von 9 bis 16 Uhr diese Simulationen an.