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Samstag, August 13, 2022

Unwetter Spanien: Küstenbewohner mit Hubschrauber gerettet

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Mehrere Bewohner mussten nach Presseberichten vom Mittwoch mit Rettungshubschraubern in Sicherheit gebracht werden.

In der Gegend um die Stadt Castellón waren am Dienstag innerhalb von 20 Stunden mehr als 300 Liter Regenwasser pro Quadratmeter niedergegangen.

Am Mittwoch flaute das Unwetter ab, und die Regenfälle ließen nach.

Die heftigen Wolkenbrüche, die in den vergangenen Tagen über der spanischen Mittelmeerküste niedergingen, sind in der Gegend für diese Jahreszeit kein ungewöhnliches Witterungsphänomen. Sie wurden durch sogenannte Kaltlufttropfen (Gota fria) ausgelöst. Die Regenunwetter speisen sich aus verdunstetem Meerwasser.

Das Mittelmeer gibt im Spätsommer und Herbst besonders viel Feuchtigkeit an die Luft ab, weil das Wasser zu dieser Zeit am wärmsten ist. Die hohe Luftfeuchtigkeit reicht aber allein nicht aus, sintflutartige Regenfälle auszulösen. Dazu kommt es erst, wenn die warme, äußerst feuchte Luft über dem Meer sich plötzlich abkühlt.

Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn aus dem Norden kalte Luftmassen ans Mittelmeer vordringen. Die Kaltluft lässt die warme, mit Feuchtigkeit angereicherte Luft in große Höhen aufsteigen. Dort kühlt die Warmluft sich rasch ab, und die Feuchtigkeit geht als Regen oder auch Hagel nieder. Je rascher die feuchte Warmluft aufsteigt und sich abkühlt, desto heftiger fallen die Unwetter aus (dpa).

Foto: dpa

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