Tagesarchive: 28. Mai 2014

Tagesaktuelle Meldungen der Polizei vom 28. Mai 2014

1) Betrunkene Autofahrerin rammt Smart und flüchtet

Münster

Unter Alkoholeinfluss hat am Dienstagabend (27.05.2014, 22:55 Uhr) eine 48jährige Autofahrerin aus Borken den Smart einer 39jährigen Frau aus Gronau gerammt. Danach fuhr die Borkenerin einfach weiter.
Die 39jährige Gronauerin war mit ihrem Smart auf der Autobahn 31 in Richtung Emden unterwegs. Sie überholte bei Dorsten einen vor ihr fahrenden LKW. Plötzlich schoss ein Mercedes SUV von hinten heran und fuhr in das Heck ihres Autos.
Durch den Aufprall schleuderte der Smart in die Mittelschutzplanke und rutschte etwa 100 Meter seitlich an der Planke entlang. Danach driftete der Smart über die gesamte Fahrbahn und landete auf dem rechten Grünstreifen neben der Autobahn.
Die 39Jährige wurde dabei schwer verletzt. Die 48Jährige fuhr weiter, verlor bei dem Aufprall auf der Autobahn aber das vordere Kennzeichen.
Die Beamten suchten die Frau zu Hause auf und stellten fest, dass sie Alkohol getrunken hatte.
Das Unfallauto und den Führerschein stellten die Polizisten sicher. Eine Blutprobe wurde entnommen.

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2) Kradfahrer stürzt auf Autobahn 2

Münster/Gelsenkirchen

Am Dienstagabend (27.05.2014, 17:35 Uhr) ist ein Kradfahrer schwer verletzt worden.

Der 32jährige Mann fuhr in Gelsenkirchen-Buer von der Autobahn. In der Abfahrt verlor der Oberhausener auf nasser Fahrbahn die Kontrolle über seine Maschine.

Die Hercules kippte auf die Seite, der Mann stürzte und rutschte über die Straße. Rettungskräfte brachten den 32Jährigen in ein Krankenhaus.

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3) Alukompletträder aus Keller gestohlen

Münster

Unbekannte Täter haben in der Zeit von Samstag bis Dienstag (24.05.2014 bis 27.05.2014) zwei Reifensätze inklusive Alufelge aus einem Keller am Legdenweg gestohlen.

Die Eindringlinge brachen den Keller in einem Mehrfamilienhaus auf und luden die Beute vermutlich in ein Fahrzeug. Die Reifen waren auf Sportfelgen von Audi aufgezogen. Sie haben einen Wert von rund 5.000 Euro.
Hinweise nimmt die Polizei Münster unter der Telefonnummer 0251 275-0 entgegen.

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4) Körperverletzung am Schnellrestaurant – Zeugen gesucht

Ibbenbüren

Am Sonntagmorgen (25.05.2014), gegen 05.30 Uhr, hielten sich einige junge Männer und Frauen in einem Schnellrestaurant an der Maybachstraße auf. In dem Lokal kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung mit einer Gruppe von insgesamt fünf Männern, die zwischen 18 und 22 Jahre alt waren und einen leicht dunklen Teint hatten.

Den Schilderungen zufolgen, schlossen sich Provokationen und Beleidigungen an.
Schließlich hielten sich alle Personen draußen vor dem Lokal auf. Dort kam plötzlich einer der jungen Männer auf einen 24-jährigen Geschädigten zu, sprang ihn an und trat ihm ins Gesicht. Ein Bekannter, der ihm helfen wollte, stürzte zu Boden.
Eine andere Person aus der Gruppe trat auf ihn ein, so dass auch er leicht verletzt wurde. Der Polizei liegen derzeit noch keine Erkenntnisse zu den Tatverdächtigen vor. Eine Person war 185 bis 190 cm groß und schlank. Er hatte kurze schwarze Haare, einen schwarzen Bart, der vom Haaransatz runter über den Kieferknochen zum Kinn führte.
Eine zweite Person war 175 cm groß, ein bisschen korpulenter als der Erste und hatte schwarze Haare, die an den Seiten kurz geschoren waren.
Die Polizei bittet um Hinweise zu dem Vorfall oder zu den bisher unbekannten jungen Männern unter Telefon 05451/591-4315.
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5) Randalierer springt auf Autos

Greven

Ein 29-jähriger Grevener hat am Dienstagabend (27.05.2014) auf der Bismarckstraße randaliert. Zeugen informierten gegen 19.30 Uhr die Polizei und schilderten den Vorfall.
Der 29-Jährige lief an der Fahrbahn entlang, stellte sich mehrfach auf die Straße und wollte Autos anhalten. Dabei schrie er die Fahrerinnen und Fahrer an und beleidigte sie.
Gegen einige Fahrzeuge wollte er treten, bei anderen sprang er auf die Motorhaube.

Da diese Fahrer nicht bekannt sind, kann nicht gesagt werden, ob es zu Schäden kam. Gegenüber den Beamten zeigte sich der Mann weiterhin renitent.
Nur mit Mühe konnte er zur Polizeiwache gebracht werden.
Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Im Anschluss wurde der 29-Jährige ins Polizeigewahrsam eingeliefert
Geschädigte melden sich bitte bei der Polizei Steinfurt unter Telefon: 02571 9280

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6) Satudarah Rocker auch in Hamm festgenommen

Recklinghausen / Hamm / NRW-weit
Dem Kommissariat für Organisierte Kriminalität in Recklinghausen ist zusammen mit der Staatsanwaltschaft ein empfindlicher Schlag gegen die Satudarah Rocker gelungen.
Nach dem Ermittlungserfolg der EK Florida lösten die Rocker das erst am 13.07.2013 gegründete Satudarah-Chapter in Recklinghausen auf. In einer NRW-weit koordinierten Aktion wurden durch Spezialeinsatzkommandos Satudarah Rocker in Recklinghausen, Gladbeck, Hamm, Duisburg und Aachen festgenommen, Wohnungen durchsucht und Rotlichtetablissements geschlossen.
Die in den Niederlanden bereits durch äußerst brutale Straftaten aufgefallenen Rocker des Clubs Satudarah hatten beschlossen, ihre Aktivitäten nach Deutschland auszuweiten und sogenannte Chapter zu gründen. Dazu wurde ein 31-jähriger niederländischer Rocker nach Deutschland geschickt, der in Recklinghausen die erforderlichen Strukturen schaffen sollte. Er rekrutierte Rocker aus Recklinghausen und Umgebung für den neuen Club, die teilweise vorher schon bei anderen Clubs, wie Bandidos oder Chicanos, tätig waren. Als Präsident fungierte ein 24-jähriger Recklinghäuser. Finanziert wurde der Club dadurch, dass man mit entsprechendem brutalen Druck einen Recklinghäuser Table-Dance Club übernahm. Weiterhin sorgten u.a. Einnahmen aus Kokain- und Marihuanaverkäufen für die finanzielle Ausstattung.
Die Kriminalpolizei im Polizeipräsidium Recklinghausen hatte allerdings bereits frühzeitig – nach Bekanntwerden eines weiteren Erpressungsversuchs mit Tatort Bottrop – Kenntnis von den Aktivitäten erhalten, die Ermittlungskommission “Florida” eingerichtet und die – zunächst verdeckten – Ermittlungen aufgenommen. Dadurch wurde auch bekannt, dass bei den Satudarah neben den bei Rockern schon üblichen Messern und Äxten auch mit Schusswaffen wie Pump-Guns zu rechnen war. Als die Aktivitäten des Niederländers in Recklinghausen abgeschlossen waren, wurde er seitens der oberen Satudarah-Ebene in den Niederlanden beauftragt, in Aachen ein gleichartiges Chapter aufzubauen. Dies war der Zeitpunkt, als die Recklinghäuser Kriminalpolizei am 01.04.2014 bzw. in den darauf folgenden Tagen zuschlug. Aufgrund der Gefährlichkeit durch die Bewaffnung wurden alle Haftbefehle und Durchsuchungen unter Einsatz von Spezialeinsatzkommandos durchgeführt. Die überraschten Rocker ließen sich widerstandslos festnehmen. Bei den anstehenden Durchsuchungen wurden Kokain, Marihuana und Waffen gefunden.
Der 31-jährige Niederländer, der 24-jährige deutsche Präsident des Satudarah-Chapters Recklinghausen, ein 25-jähriger Serbe aus Duisburg, der zeitweise für das Waffenlager der Satudarah zuständig war, sowie ein 30-jähriger Gladbecker, der am Drogenverkauf der Rocker beteiligt war, wurden festgenommen und in Untersuchungshaft genommen.
Bei den anschließenden Ermittlungen und Vernehmungen zeigten sich die Rocker teilweise geständig. Das Satudarah-Chapter Recklinghausen existierte nach der Aktion nicht mehr.

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7) Schwerpunktaktion der Autobahnpolizei Lotte

Münster/Lotte

Am Dienstag (27.05.2014) führten die Beamten der Autobahnpolizeiwache Lotte eine Schwerpunktaktion zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf den Autobahnen 1 und 30 durch, an der auch Beamte der Polizeidirektion Osnabrück beteiligt waren. Insgesamt fertigten die Einsatzkräfte 97 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und erhoben 155 Verwarngelder.

Die häufigsten Verstöße lagen bei zu hoher Geschwindigkeit. 13 Kraftfahrzeugführern untersagten die Polizisten wegen fehlender Ladungssicherung oder Überladung die Weiterfahrt.

Bei einem 25- und einem 34-jährigen Autofahrer veranlassten die Beamten eine Blutprobe. Die Männer aus Polen hatten Drogen genommen. Ein 44-jähriger Magdeburger hatte ein Messer in seinem Auto.

Dieses unterliegt dem Waffengesetz. Die Beamten stellten das Messer sicher und fertigten eine Anzeige.

Um eine nachhaltige Verhaltensänderung bei den Fahrern zu erreichen, sind für die Zukunft weitere Schwerpunktionen geplant.

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8) Schmittingheide: Vollsperrung für sieben Wochen

Münster

Ab Montag, 2. Juni, wird die Schmittingheide in Höhe des Hauses Nr. 69 und der Einmündung Hegerskamp voll gesperrt.

Die Durchfahrt auf der Schmittingheide in Richtung Heumannsweg und Albersloher Weg sowie in umgekehrter Richtung zur Wolbecker Straße ist dann für einen Zeitraum von etwa sieben Wochen nicht möglich.

Radfahrer und Fußgänger können die Baustelle passieren. Auf dem alten Sportplatzgelände an der Schmittingheide wird ein neues Baugebiet erschlossen.