Kraft stellt Finanzhilfen für Greven und Münster in Aussicht

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Innenminister Ralf Jäger erläuterten am heutigen Montagvormittag bei einem Treffen mit Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe und dem Grevener Bürgermeister Peter Vennemeyer im Rathaus zu Münster, wie das Land Nordrhein-Westfalen bei der Bewältigung der großen Schäden helfen kann, die der Rekord-Regen am 28. Juli 2014, angerichtet hat.

Daher sollen nun beiden Kommunen „Wegen der Außergewöhnlichkeit des Ereignisses “, die Möglichkeit gegeben werden, einen Sonderbedarf anzumelden. So sollen den Städten Münster und Greven finanzielle Mittel in Aussicht gestellt werden, obwohl der Bundesfinanzminister keine Gelder aus dem Fluthilfe-Fonds freigeben will.

Hannelore Kraft zeigte sich sichtlich enttäuscht über die Absage des Bundesfinanzministers zum Hilfeersuchen der betroffenen Städte. Der Fond wird zur Hälfte aus Bundes- und Landesmitteln gespeist, kann aber nur zur Auszahlung gelangen, wenn es zu länderübergreifenden Katastrophen kommt.

Diese Praktik wollen die Ministerpräsidenten aller Länder durch eine Initiative soweit verändern, dass in solch schwierigen Situationen, wie durch die starken Regenfälle in Münster und Greven, eine rasche Hilfe möglich wird.

Dennoch wird das Land aus den Steuergeldern keine Hilfen für private Haushalte leisten können. “Da sind die Bürger an der Aufgabe, ihre Versicherungen zu überprüfen, und ggf. für einen unfangreichen Schutz zu sorgen”, betonte die Ministerpräsidentin. “Durch die Klimaveränderung kann es in Zukunft zu weiteren starken Regenfällen kommen”, mahnte die Politikerin.

 

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