Tagesarchive: 27. Dezember 2014

Silvesterfeuerwerk in der Altstadt verboten

Kein Feuerwerk über der Altstadt von Warendorf, das zeigen Banner und Plakate in Kneipen, Geschäften und in der Warendorfer Innenstadt.

Angefangen hat es im Jahr 2013 als zwei in der Innenstadt wohnende Bürger ihre Anträge an den Bürgermeister Jochen Walter schickten. In den Anträgen wurde die Bitte, ein Verbot des Feuerwerks in der historischen Altstadt zu erlassen, gestellt. Diese Anträge wurden eingehend geprüft und nach rechtlicher Rücksicherung hat sich die Stadt Warendorf zum Verbot entschlossen.

Dabei war ein grundlegendes neues Verbot gar nicht nötig geworden, denn in der zuletzt im Oktober 2009 neu gefassten „Verordnung zum Sprengstoffgesetz“ ist es ohnehin so, dass „in unmittelbarer Nähe“ von Kirchen, Krankenhäusern, Kinderheimen, Altenheimen, sowie auch von Fachwerk- und Reetdachhäusern keine Feuerwerkskörper gezündet werden dürfen.
Um es auf den Punkt zu bringen, das Anzünden von Pyrotechnik ist im kompletten Bereich innerhalb des Promenadenrings zwischen den vier Stadttoren verboten.

Es gibt aber noch weitere Orte, wo dies nicht erlaubt ist. Infos dazu gibt das Ordnungsamt der Stadt Warendorf an Interessierte gern heraus.

Zu den Städten die Feuerwerke verbieten oder nur noch an bestimmten Örtlichkeiten zulassen, bzw. zulassen wollen, gehören mittlerweile Städte wie Paris, Berlin, St. Peter-Ording, Tübingen, Goslar, Quedlinburg, Michelstadt sowie die Nordseeinseln Sylt und Amrum,

Die Stadtoberhäupter wollen sich den Schrecken von in Flammen stehenden wertvollen historischen Gebäuden ersparen und so sind in vielen deutschen Altstädten Raketen und Böller zum Jahreswechsel verboten.

Was für Warendorf nun verankert wurde, kann in Zukunft auch auf viele weitere Städte mit historischem Baubestand zukommen. Die entsprechenden Bestimmungen des bundesweiten Sprengstoffgesetzes waren erst 2009, nach einem verheerenden Brand in der Tübinger Altstadt mit vielen denkmalgeschützten alten Gebäuden, verschärft worden. Das Feuer in der Altstadt verursachte damals einen Schaden in Millionenhöhe und nur durch das beherzte Eingreifen der Feuerwehr konnte weiterer Schaden verhindert werden.

Laut Holger Niemeyer vom Ordnungsamt werden Kontrolleure die Einhaltung des Verbots überprüfen und mindestens 100 Euro aber bei entsprechender Gefährdung bis zu 10000 Euro an Geldbußen verhängen Allerdings zählt die Stadt auf die Einsicht der Bürger.

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