Bombenfunde – Der Verdacht hat sich bestätigt

Symbolbild Bombe

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Der Verdacht  hat  sich bestätigt: Zwischen der Straße Am Mittelhafen und dem Hafenbecken liegen zwei Fünf-Zentner-Fliegerbomben aus dem Zeiten Weltkrieg, die am heutigen Freitag, 17. April, entschärft werden sollen. Bevor der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg ab etwa 14 Uhr versucht, die Fliegerbomben unschädlich zu machen, muss ein Gebiet von 150 Meter Radius um die Fundstellen evakuiert werden. Ab 12 Uhr darf sich niemand mehr in diesem Gebiet aufhalten. Die betroffenen Anwohner, Betriebe und Einrichtungen wurden bereits vor einer Woche mit einem Infoblatt und im persönlichen Kontakt von der Feuerwehr informiert.

Feuerwehr und Polizei werden die Evakuierungszone sichern. 148473PDas Gebiet wird durch folgende Straßen begrenzt: Hafenweg, Ostrand des Hafenplatzes, Bebauung auf der Ostseite des Albersloher Weges, Hafengrenzweg, Kiesekamps Mühle. Die Zufahrtstraßen werden gesperrt, es erfolgen Lautsprecherdurchsagen, Fußtrupps gehen von Gebäude zu Gebäude. Wer Hilfe benötigt, meldet sich über den Notruf 112 bei der Leitstelle der Feuerwehr.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe wird um 12 Uhr im Foyer der Halle Münsterland eine Betreuungsstelle einrichten. Das Stadthaus 3 am Albersloher Weg ist am Freitag, 17. April, ab 12 Uhr für Besucher geschlossen.

Am Montag, 20. April, legt der Kampfmittelbeseitigungsdienst eine weitere, etwas weiter westlich gelegene Verdachtsstelle frei. Sollte sich dort ein Blindgänger finden, der entschärft werden muss, darf sich am Montag in der identischen Evakuierungszone ab 15 Uhr niemand mehr aufhalten. Ebenfalls ab 15 Uhr wird im Foyer der Halle Münsterland eine Betreuungsstelle geöffnet sein. Das Stadthaus 3 am Albersloher Weg ist am Montag bereits ab 12 Uhr für Besucher geschlossen.

Information: www.muenster.de/bombenentschaerfung, Tel. 0 18 05 / 70 80 60.

http://www.muenster.de/stadt/pdf/bombenentschaerfung04-2015_handettel.pdf