Schafe auf Lauheide

Ökologisches Verhalten ist für die städtischen Betriebe immer wichtiger geworden. Daher bekommt die städtische Friedhofspflege Verstärkung – auf vier Beinen und von weißwolliger, äußerst robuster Art. Die Rede ist von 100 Texel-Schafen, die bis zum Herbst auf dem Waldfriedhof Lauheide weiden werden.

Die Herde hält in den Sommermonaten die Wiesen kurz, insbesondere im Bereich des früheren Ems-Altarmes. Möglich macht den Einsatz dieses „ökologischen Rasenmähers“ eine Vereinbarung zwischen dem Amt für Grünflächen und Umweltschutz und einem Schäfer aus der Region. Schafe auf Lauheide – das ist ein gutes Beispiel für praktizierendes Umweltmanagement der Friedhofsverwaltung: Es kostet nichts, verbraucht keine Energie, und Luftschadstoffe werden auch nicht freigesetzt.

Die widerstandsfähigen Texel-Schafe – die Rasse stammt ursprünglich von der gleichnamigen niederländischen Insel – beackern jeweils 100 Meter große Bereiche. Ist die Arbeit getan, werden die Elektrozäune neu gesteckt – ein Überweiden und Ausweichen auf Grabfelder ist somit ausgeschlossen.

Eingelebt haben sich die Tiere prächtig. Um sie nicht aufzuschrecken, erinnert die Verwaltung Friedhofsbesucher an die Anleinpflicht für Hunde.