Blindgänger erfolgreich entschärft

Die Entschärfung der Fliegerbombe am Dortmund-Ems-Kanal, in der Nähe der Manfred-von-Richthofen-Straße, wurde heute am späten Nachmittag, erfolgreich beendet. Es war die zweite Entschärfung in unmittelbarer Nähe zum ersten Fundort auf der gegenüberliegenden Uferseite.

Am Mittag hatte die Kampfmittelbeseitigung den Blindgänger, der ebenfalls vier Meter tief im Erdreich lag, näher inspiziert und dann direkt die Evakuierung mit anschließender Entschärfung für 17.00 Uhr beschlossen. Die Feuerwerker konnten aber erst 25 Minuten später mit ihrer Arbeit anfangen, da die Evakuierung länger dauerte als geplant. Als die Evakuierungsaktion abgeschlossen war, ging es zur Entschärfung. Und auch in diesem Fall war es nicht so einfach, da der Blindgänger – eine 250-Kilogramm-Bombe mit zwei Zündern- wie bei den Vorbereitungen für die Entschärfung am vergangenen Donnerstag Wasser in die Grube eindrang. Dieses musste zunächst abgepumpt werden, dann startete die gefährliche Entschärfung.

Als erstes wurde der obere Zünder der Bombe entfernt, anschließend konnte der Blindgänger vollends freigelegt und untersucht werden.

Um 17:50 Uhr kam vom westlichen Kanalseitenweg die Meldung „Entschärft“. Die zwei Zünder des Fünf-Zentner-Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg wurden durch Herausdrehen unschädlich gemacht. Die Bombe wird nun abtransportiert und in einem Fachbetrieb zerlegt.
Alle Sperrungen im Umkreis von etwa 300m wurden wieder aufgehoben. Alle Anwohner konnten wieder in ihre Häuser zurückkehren. Von der Evakuierung waren wieder rund 120 Anwohner betroffen.