Evakuierung – Kampfmittelbeseitigung legt Weltkriegs-Bombe frei

Zur Untersuchung und voraussichtlichen Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg muss am heutigen Donnerstag, 3. Dezember, ab 14 Uhr am Dortmund-Ems-Kanal im Bereich Manfred-von-Richthofen-Straße in einem Umkreis von rund 300 Metern evakuiert werden.

Die Evakuierungszone erstreckt sich westlich des Kanals vom Mauritz-Lindenweg zur Greta-Bünichmann-Straße, im Osten grenzt sie an die Braunsbergstraße, den Merschkamp und den Lohausweg. In diesem Gebiet leben etwa 120 Menschen. Betroffen sind auch das Stadtbad und die Sporthalle Ost und weitere Sportanlagen sowie die Kanalseitenwege. Anwohner können während der Evakuierung eine Betreuungsstelle im Institut der Feuerwehr an der Wolbecker Straße aufsuchen.

In der Evakuierungszone darf sich vorübergehend niemand aufhalten. Sie wird auch für den Verkehr gesperrt. Die Feuerwehr wird mit Fußtrupps und Lautsprecherdurchsagen zum Verlassen der Häuser und Plätze auffordern. Wer hierzu Hilfe benötigt, meldet sich unter der Notrufnummer 112. Über das Ende des Einsatzes wird mit Lautsprechern, am Info-Telefon der Feuerwehr (0 18 05/70 80 60) und im Stadtportal (www.muenster.de/bombenentschaerfung) informiert.

Voraussichtlich ab 15 Uhr wird die Kampfmittelbeseitigung den Blindgänger, der vier Meter tief im Erdreich liegt, näher inspizieren. Das ist in diesem Fall nicht einfach: Zunächst muss der obere Zünder der Bombe entfernt werden, erst dann kann der Blindgänger vollends freigelegt und untersucht werden.

Karte:

Hier wird am Dortmund-Ems-Kanal evakuiert.

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