Beratung für Existenzgründer fördern

Wer gründen möchte kann davon ein Lied singen. Es fehlt sehr oft an Geld und an Erfahrung. Also braucht man einen guten Berater. Dieser kostet aber Geld, was halt auch fehlt. Beides kann jetzt zusammengeführt werden.

Existenzgründer können ab sofort wieder Anträge auf Förderung externer Beratungsleistungen durch das Land NRW stellen. Darauf weist die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen hin. Die IHK gehört zu den offiziellen Kontaktstellen im Antragsverfahren. Sie hilft bei der Antragstellung und muss Stellungnahmen zu den Vorhaben abgeben.

Das Land NRW fördert durch das Beratungsprogramm Wirtschaft NRW (BPW) die Beauftragung externer Berater zur Erstellung eines Gründungs- oder Übernahmekonzeptes. Der Zuschuss beträgt üblicherweise 50 Prozent des in Rechnung gestellten Honorars, maximal aber 400 Euro pro Tag. “Bei einer normalen Selbstständigkeit werden vier Tage gefördert”, so IHK-Gründungsberaterin Michaela Ehm. Da Übernahmen von Unternehmen häufig komplexer sind, stehen dafür sechs Beratertage zur Verfügung. “In Ausnahmefällen kann der Zuschuss sogar höher sein”, erläutert Ehm und betont: “Mit der Beratung darf erst nach Zusage der Förderung begonnen werden.”