Kellerbrand & Verpuffung

Am 29.02.2017 ereignete sich ein Kellerbrand mit starker Rauchentwicklung im Treppenraume in einem 5-geschossigem Wohngebäude an der Staufenstraße. Zum Glück wurden keine Menschen verletzt. Gegen 22:10 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle der Feuerwehr Münster ein, gemeldet wurde ein Kellerbrand. Daraufhin wurde der zuständige Löschzug und der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Münster alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte es im Kellereingang auf der Rückseite des Gebäudes und im Keller. Eine starke Rauchentwicklung aus den Kelleröffnungen war feststellbar. Der Rauch zog in den angrenzenden Treppenraum des Gebäudes. Bewohner des Gebäudes flüchteten ins Freie.

Da zunächst unklar war, ob sich noch Menschen im Treppenraum befanden, wurde dieser sofort von zwei Feuerwehrkräften mit Atemschutz kontrolliert. Zum Glück wurden keine Menschen angetroffen und laut Aussage der Bewohner seien alle Bewohner des Gebäudes im Freien. Parallel dazu wurde das Feuer mit insgesamt 8 Feuerwehrkräften unter Atemschutz mit einem Hohlstrahlrohr gelöscht. Der Treppenraum und der Keller wurden entraucht. Bei dem anschließenden Kontrollieren der Wohnungen, sowie eines angrenzenden Verkaufsraumes einer Bäckerei des Gebäudes wurde festgestellt, dass diese auch vom Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen wurden und zunächst nicht bewohnbar bzw. genutzt werden können.

Durch den alarmierten Leiter der Hilfsorganisationen wurden 5 Bewohner, die keine andere Bleibe bei Familie, Freunde etc. für die anstehende Nacht hatten, in münsteraner Hotels untergebracht. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr Münster, sowie das schnelle reagieren der Bewohner des Gebäudes kamen keine Menschen zu schaden. Eine Brandausbreitung auf die Wohnungen konnte verhindert werden.

Neben der Berufsfeuerwehr Münster waren die Löschzüge Altstadt und Mauritz Werse-Laer der Freiwilligen Feuerwehr, sowie die Hilfsorganisationen der Stadt Münster mit insgesamt 60 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz dauerte ca. 2 Stunden. Die Ermittlungen zur Brandursache führt die Polizei.

Wenige Stunden zuvor gab es eine Verpuffung am Kanonengraben

Am Mittwoch, dem 29.03.2016 kam es aufgrund einer Verpuffung zu einer Rauchentwicklung im 2.OG eines Wohnhauses Am Kanonengraben.

Über die Polizei erhielt die FW Münster am frühen Abend die Alarmierung über eine Rauchentwicklung in einem Wohnhaus sowie den Hinweis, dass in diesem Zusammenhang eine Person vermisst wird. Bei Eintreffen der Feuerwehr erfolgte umgehend der Einsatz zweier Trupp´s unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung.

Glücklicherweise bestätigte sich der Verdacht über die vermisste Person nicht. Der Brand konnte schnell gelöscht werden. Zur Entrauchung der Wohnung wurde ein Hochleistungslüfter eingesetzt. Aufgrund der Verpuffung wurde eine Wand innerhalb der Wohnung so stark beschädigt, dass ein Statiker hinzugezogen werden musste.

Der Löschzug 1 sowie 2 Rettungswagen und ein Notarztwagen mit 25 Einsatzkräften waren vor Ort. Der Einsatz dauert eine halbe Stunde. Zur Ursache der Verpuffung liegen noch keine Erkenntnisse vor.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

.

.

.

.

.

Symbolbilder