30 Jahre Bildungs- und Wissenschaftszentrum

Mit einer Feierstunde wurde heute die Gründung des Bildungs- und Wissenschaftszentrums der Bundesfinanzverwaltung (BWZ) in Münster vor 30 Jahren gewürdigt. Das BWZ mit dem Fachbereich Finanzen der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung ist die zentrale Bildungseinrichtung des Zolls, in der der Zoll bundesweit seinen Nachwuchs des gehobenen Dienstes ausbildet.

Der Neubau wurde 1987 in Betrieb genommen und hat seither seine Kapazitäten immer wieder gesteigert. Derzeit durchlaufen jährlich rd. 1.800 Nachwuchskräfte der verschiedenen Ausbildungs- bzw. Studienabschnitte des gehobenen und mittleren Dienstes die Ausbildungsveranstaltungen in Münster. Heute sind im BWZ rund 400 Arbeitsplätze für Dozenten und Verwaltung angesiedelt. Insgesamt beläuft sich die Anzahl der Beschäftigten des BWZ’s auf fast 1.300, davon ca. 800 in der Abteilung Lehre und 500 in der Abteilung Wissenschaft und Technik.

Der Leiter des BWZ, Direktionspräsident Thomas Schoeneck, stellte in seiner Begrüßungsansprache die noch junge Geschichte heraus: „30 Jahre BWZ am Standort Münster bedeuten 30 Jahre Veränderungen. Vom reinen Bildungszentrum über das seit dem Jahr 2000 bestehende BWZ bis zur Generalzolldirektion. Wie der Zoll insgesamt, hat sich auch das BWZ immer von neuem aktiv an sich verändernde Anforderungen angepasst.“

Präsident Schröder betonte in seiner Rede die hohe fachliche Qualität, für die der Name BWZ seit langem stehe. Er führte aus: „Der Fachbereich Finanzen der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung ist ein gewichtiger Teil der Hochschullandschaft in Deutschland. Der hohe Anspruch an die akademische Ausbildung und an die Fortbildung aus Theorie und Praxis wird hier in Münster gelebt. Das heutige BWZ ist, auch mit seiner Abteilung Wissenschaft und Technik, aus dem deutschen Zoll nicht wegzudenken.“