Skulptur Projekte locken Bundespräsident

Wenn in Münster die alle zehn Jahre stattfindenden Skulptur Projekte veranstaltet werden, darf auch der Bundespräsident nicht fehlen. So folgte Frank-Walter Steinmeier mit seiner Ehefrau Elke Büdenbender der Einladung der Stadt Münster, sowie des LWL.

An den drei offiziellen Skulptur-Stationen die auf der Besichtigungs-Tour lagen, tröpfelte es bis zum Eintreffen des Bundespräsidenten. Doch dann war mit einem Schlag an allen Orten der Himmel den Gästen gnädig, und bescherte immer mal wieder schöne Abschnitte. Oberbürgermeister Markus Lewe, begrüßte das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland, am Rande des Kreuzviertels im Schatten des Buddenturms und geleitete den hohen Besuch gemeinsam mit Ehefrau Maria und weiteren Gästen zur ersten Skulptur.

An der “Skizze für einen Brunnen” von der Amerikanerin Nicole Eisenman, traf die Gruppe dann auch auf den künstlerischen Leiter der Skulptur Projekte, Prof. Kasper König, und den Kuratorinnen Britta Peters und Marianne Wagner. Auch NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen gehörte zu den Gästen.

Zwei Elektromobile nahmen dann die Gäste auf, und fuhren mit ihnen durch die Promenade.

Nächste Station auf der Tour war der Hafen. Der von Ayşe Erkmen installierte Steg, schafft viel Aufmerksamkeit in der ganzen Welt, und beim Bundespräsidenten. Er betrat das Kunstwerk aufgrund der instabilen Wetterlage aber nicht. Einige Gäste folgten dem Beispiel von Maria und Markus Lewe, zogen Schuhe und Strümpfe aus, krempelten die Hosenbeine hoch und stiegen ins Wasser.

Der letzte offizielle Programmpunkt war die Skulptur “Peles Empire” an der Ägidiistraße, doch zuvor gab es noch einen Abstecher ins LWL Museum. Steinmeier zeigte sich überrascht von der Vielfalt der 100 Tage andauernden Ausstellung im öffentlichen Raum.

Die Skulptur Projekte haben sich in den vergangenen Jahren zu einer der anerkanntesten und wichtigsten Skulpturen Ausstellungen weltweit entwickelt. Zwischen den Terminen zeigte er sich offen und bürgernah, nahm sich Zeit für Gespräche und Fotos mit zufälligen Passanten.

Anschließend sprach der Bundespräsident im Friedenssaal, trank aus dem Goldenen Hahn, und signierte das Goldene Buch der Stadt. Steinmeier freut sich auch auf den kommenden Besuch in der Friedensstadt, wo er ein Grußwort zur Eröffnung des Katholikentages, am 9.Mai 2018, sprechen wird. Einen Tag später wird Steinmeier am großen Gottesdienst vor dem Schloss in Münster und bei einer weiteren Veranstaltung, teilnehmen.